Verena–Conzett–Strasse 7
8004 Zürich
T +41 44 241 53 00

Öffnungszeiten
Mi 15-20h, Sa 14-17h
oder nach Absprache

Marco Ganz

* 1961 Zürich, lebt in Zürich www.marcoganz.ch

  • Cibachrome 2015
  • Multiples (Objekte/Skulpturen)
  • Auflage: 20
  • Abmessung: 33,00 cm x 48,00 cm x 5,00 cm
  • Produktion: Wilhelm Lother, Adliswil
  • CHF 1900.00
  • vergriffen

Extrem gesättigte Farben, die hier wie farbige Bühnenscheinwerfer aus dem Dunkel auftauchen, sind typisch für Cibachrome. Dieses Werk präsentiert fünfzehn Farben in einem Kastenrahmen aus poliertem Plexiglas, der an eine Theaterbühne erinnert. Die Firma Ilford, der letzte Hersteller dieses exklusiven Fotopapiers, existiert leider nicht mehr. Damit verschwindet nicht nur der für Cibachrome typische Spiegelhochglanz, sondern auch seine technicolormässig schillernde Farbpalette mit ihren spektakulären Rottönen. Diese Edition hält sie noch fest, mittels einer Komposition von Farbfiltern, durch die direkt auf das Positivmaterial belichtet wurde. Cibachrome kann dank separaten Schichten für Yellow, Magenta und Cyan Farben allerhöchster Sättigung abbilden. Die hier gezeigten Farbtöne wurden mit professionellen Farbfiltern für die Bühnenbeleuchtung erzeugt: Congo Blue heisst beispielsweise ein tiefblauer Filter, der gebraucht werden kann, um Theaterbühnen mit „weichem, romantischem Stimmungslicht“ zu beleuchten – oder eben, wie hier, um diesen geheimnisvollen Violettblauton auf fotografisches Material zu belichten. Ein besonderer Dank gilt Wilhelm Lother, der die Farbtöne in seinem Fachlabor sowohl unterschiedlich lang belichtet wie farblich korrigiert hat – bis die Cibachrome Prints exakt der Originalvorlage entsprachen. Die tiefschwarzen Plexiglasrahmen wurden durch die Firma Mecacryl in Pfäffikon (ZH) gefertigt. Farben: Congo Blue, Jade, Scarlet, Virgin Blue, Spring Yellow, Oklahoma Yellow, Vanity Fair, Bray Blue, Lagoon Blue, Primary Red, Bastard Pink, Scuba Blue, Lime Green, Crysalis Pink, Tokio Blue. (Originalbezeichnungen Lee Filters).

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  • Inkjet 2014
  • Digitaltechnik
  • Auflage: 21
  • Bildgröße: 28,00 cm x 250,00 cm
  • Produktion: Beat & Susan Etter, Zürich
  • CHF 1700.00
  • verfügbar

Inkjet: Ein Farbspektrum, das geradezu davonfliegt. Inkjet wurde mit einem Tintenstrahldrucker gedruckt, der dank neuen, lichtechten Pigmenttinten feinste Farbtonverläufe besser denn je reproduzieren kann. Auch das Panoramaformat – das gerahmte Werk streckt sich auf volle zweieinhalb Meter – wäre mit klassischen Drucktechniken undenkbar. Was hier allerdings völlig selbstverständlich wirkt und auch wirken soll, nämlich einfach ein verführerisches Farbspektrum, ist eine Komposition, für die Dutzende von Farbtönen bestimmt, positioniert, programmiert, interpoliert, ausgedruckt und optisch immer wieder angepasst wurden. Die Farbenpracht des Originaldrucks verdankt sich den Tintenfarben Yellow, Orange, Vivid Magenta, Vivid Light Magenta, Cyan, Light Cyan, Green und Black. Es versteht sich von selbst, dass sich diese Farbpalette unmöglich im Vierfarbendruck reproduzieren lässt. Was die Wirkung der Farben betrifft, lässt sich dieses Werk nur im Original beurteilen. Inkjet zeigt nicht, was man auf den ersten Blick vermuten könnte: Wir sehen hier kein Sonnenlichtspektrum, sondern einen neu entwickelten Farbtonverlauf mit einer Symmetrie, mit einer kalten und einer warmen Hälfte. Der kinetische Effekt des Verlaufs wird beschleunigt durch eine speerförmige Silhouette, die auch in die unsichtbaren Spektralbereiche vorzudringen scheint. Ein Werk übrigens, das schöner fliegt, wenn es höher als üblich aufgehängt wird.

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  • Color Beauty Case (2012)
  • Multiples (Objekte/Skulpturen)
  • Auflage: 15
  • Abmessung: 43,00 cm x 62,00 cm x 3,00 cm
  • Produktion: Marco Ganz
  • CHF 3200.00
  • vergriffen

Color Beauty Case ist ein schaukastenartiges Kunstwerk, eine Art Wunderkammer der noblen Farbpigmente. Zu entdecken sind insbesondere historische Farbtöne, die wegen ihrer Seltenheit, ihres hohen Preises, ihrer schwierigen Verarbeitung und manchmal auch Ihrer Giftigkeit zu grossen Raritäten geworden sind. Die eigens hergestellten Pigmentfarben wurden in bis zu zwanzig Schichten vom Künstler eingemalt, selbst ausgesprochen schlecht deckende Pigmente zeigen sich daher als tiefe, satte Farbtöne. So präsentiert sich beispielsweise das Mineral Lapis Lazuli nicht als aquarelliger Hauch, sondern als prächtiges, prunkvolles Blau. Enthalten sind, von oben nach unten: Pinkcolour, Lapis Lazuli, Schweinfurtergrün, Irgazin Rubin, British Racing Green, Bleu Guimet, Aureolin, Epidot, Ägyptischgrün, Han-Purpur, Zinnober, Alizarinviolett, Neapelgelb citron und Kupferblau.

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  • "Paintbox Deluxe" 2009
  • Siebdruck
  • Auflage: 40
  • Produktion: Lorenz Boegli, Müntschemier
  • CHF 1100.00
  • vergriffen

Die zunehmende Buntheit unserer Umwelt lässt vermuten, dass wir mittlerweile ständig mit allen existierenden Farbtönen konfrontiert werden. Es gibt allerdings auch Farben, die für den Alltag zu teuer sind, mit seltenen Pigmenten, die man nur noch in exklusiven Künstlerfarben findet. „Paintbox Deluxe“ präsentiert auf einer grossformatigen Farbmustertafel dreizehn spezielle Farbtöne - damit sie machen, was Farben eben machen: Sie verführen, sie betören, sie irritieren uns, sie liebäugeln miteinander, oder sie beissen sich. Die Natur zeigt uns, dass dieses Spiel besonders gut mit Farben funktioniert, die in Ihrer Kraft und Schönheit einzigartig sind: Ein geradezu duftendes Rosa, ein fast schon hypnotisierendes Kobaltviolett, ein an Leuchtkraft kaum zu überbietendes Orange. Realisiert wurde „Paintbox Deluxe“ mit Künstleracrylfarben aus Frankreich, England, Deutschland, Italien und Amerika. Die meisten Farbtöne bestehen aus nur einem Pigment, sind also von unübertrefflicher Reinheit. Die Bezeichnungen stammen von den Farbenherstellern oder vom Künstler, der diverse Farbtöne selber rezeptiert und getauft hat. Es treten folgende Farben auf: Delftblau, Indischgelb, Bleu de Céruléum, Rouge Pornographique, Blutrot, Kadmiumorange, Bleu de Cobalt, Rosa, Violetto Cobalto Rossastro, Knospengrün, Zitronenfleisch, Phtalotürkis, Orientgrün. Die 13 Farben wurden in lasierendem Überdruck in 32 Durchgängen auf die Trägerplatte gesiebdruckt.

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