Christian Herdeg
*1942 Zürich, lebt und arbeitet in Zürich
https://www.christianherdeg.comJuni 2026
-
Neon meets Argon, 2026 Neon- und Argonröhren in Acrylglas Gehäuse
Auflage: 12
Abmessung: 32,00 x 70,00 x 11,30 cm
Produktion: Atelier Herdeg, Zürich
vergriffen
Anfragen -
Cobalt/Coralrose, 2026 Argonröhren in Acrylglas Gehäuse
Auflage: 3
Abmessung: 16,00 x 250,00 x 12,00 cm
Produktion: Atelier Herdeg, Zürich
CHF 30’300.00 -
Figure Three, 2026 Argonröhre, Gouache und Acryl auf Buchenholzelementen
Abmessung: 33,00 x 65,00 x 3,50 cm
Produktion: Atelier Herdeg, Zürich
CHF 13’000.00
Christian Herdegs neue Edition «Neon meets Argon» entsteht für die Ausstellung «Language of Light» zum Zurich Art Weekend 2026 und führt zentrale Fragen seines jahrzehntelangen Schaffens in konzentrierter Form zusammen: Licht als Material, Farbe als räumliches Ereignis und die Linie als Träger von Wahrnehmung. Zwei gebogene Röhren – eine rot leuchtend, die andere blau – kreuzen sich in einer präzisen, beinahe schwebenden Bewegung. Auf den ersten Blick wirkt die Arbeit reduziert; durch die Überlagerung der beiden Lichtfarben entsteht jedoch ein vibrierendes Feld aus Übergängen, Reflexionen und optischen Verschiebungen. Licht erscheint hier nicht nur als Medium der Sichtbarkeit, sondern als plastische Substanz im Raum.
Seit den frühen 1970er-Jahren zählt Christian Herdeg zu den wichtigsten Vertretern der Lichtkunst in der Schweiz. Früh begann er, mit Neon- und Argonröhren als eigenständigem künstlerischem Material zu arbeiten. Während viele Neonarbeiten im Umfeld der Pop Art Sprache, Zeichen oder erzählerische Elemente verwendeten, entwickelte Herdeg die Röhre zunehmend zur autonomen Linie. Entscheidend wurde dabei nicht nur die Form des Lichtkörpers, sondern sein Verhältnis zu Architektur, Oberfläche und Bewegung. Immer wieder untersuchte er, wie Licht auf Materialien reagiert, wie es sich bricht, reflektiert oder ausdehnt.
Herdegs Interesse gilt nie allein der Technologie, sondern immer auch der Wahrnehmung. Farbe entsteht nicht nur in der Röhre, sondern ebenso im Auge der Betrachtenden und in der Reflexion auf den umliegenden Flächen. Gerade die Kombination von rotem Neon und blauem Argon gehört seit Jahrzehnten zu seinem zentralen Vokabular. Das warme, expansive Rot und das kühlere, fast immaterielle Blau erzeugen im Zusammenspiel eine beinahe körperliche Präsenz des Lichts.
Herdeg selbst beschrieb seine Kunst einmal als «abstrakt erzählerisch». Tatsächlich entwickeln viele seiner Lichtarbeiten eine Spannung zwischen Kontrolle und Offenheit, zwischen technischer Präzision und poetischer Erscheinung. Die Linie wird bei ihm nicht zur Grenze, sondern zur Ausdehnung im Raum. Mit «Neon meets Argon» entsteht so keine rein minimalistische Lichtskulptur, sondern eine Arbeit über Wahrnehmung, Materialität und das Verhalten von Farbe im Raum.
Es ist bereits die vierte Edition Christian Herdegs für die Edition VFO. Seine Werke befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Museum Haus Konstruktiv, Zürich, des Kunsthaus Zürich / der Stadt Zürich und der Kunstsammlung Kanton Zürich. Mit «Synergie», einer Lichtskulptur am Platz der Einheit in Frankfurt am Main, ist Herdeg zudem prominent im öffentlichen Raum vertreten.
Februar 2018
-
"Citrus/Ocean Blue", 2018 Lichtobjekt
Auflage: 21
Abmessung: 26,00 x 70,00 x 11,50 cm
Produktion: Atelier Herdeg, Zürich
vergriffen
Anfragen
Das Multiple "Citrus/Ocean Blue" ist ein weiteres Werk der Serie "Licht vor Licht", d.h., es sind zwei unterschiedliche Lichtquellen, Argon-Lichtröhren, hintereinander montiert: Citrus und Ocean Blue. Diese Zusammensetzung ergibt folgendes "Gemälde": in der Mitte ein intensives oranges Licht, auf der Rückwand der Box blaue und an der Wand violette Lichtfelder.
Das Lichtverhalten kann wissenschaftlich erklärt werden. Licht wird absorbiert oder emittiert, es herrschen Gesetze von Physik und Chemie. Was das Licht in der Betrachterin/im Betrachter auslöst, entzieht sich streng wissenschaftlichen Kriterien. Ins Spiel kommen Atmosphäre, Gestimmtheit, Erinnerungen, Anziehungskraft, Ästhetik. Christian Herdeg überlässt/schenkt der betrachtenden Person die Deutungshoheit, es gibt keine Fixierung auf Religion, Psychologie, Politik, Farbenlehre etc. Das Objekt - mit einer Acrylglashaube werden die Lichtquellen geschützt - wird so zu einem "Licht-Behälter", einem "Luxarium", für individuelle Offenbarungen.
Mai 2015
-
Lichtobjekt "Black Light Ellipse" 2015 Lichtobjekt
Auflage: 21
Abmessung: 33,00 x 66,00 x 12,00 cm
Produktion: Atelier Arthur Berini, Zürich
vergriffen
Anfragen
Februar 2012
-
Lichtobjekt "black/salmon" 2012 Lichtobjekt
Auflage: 21
Abmessung: 26,00 x 70,00 x 11,00 cm
Produktion: Atelier Arthur Berini, Zürich
vergriffen
Anfragen