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oder nach Absprache

Christian Herdeg

*1942 Zürich, lebt und arbeitet in Zürich www.christianherdeg.com

  • "Citrus/Ocean Blue", 2018
  • Lichtobjekt
  • Auflage: 21
  • Abmessung: 26,00 cm x 70,00 cm x 11,50 cm
  • Produktion: Atelier Herdeg
  • CHF 3400.00
  • vergriffen
  • Argonröhren, Acrylglashaube

Für die Edition VFO hat Christian Herdeg wieder ein Lichtobjekt geschaffen. Herdeg ist der bekannteste (und einzige) Künstler der Schweiz, der sich ausschliesslich der Lichtkunst verschrieben hat. Einen Teil seines Schaffens kann man auch als Farblichtmalerei bezeichnen.
Das Multiple „Citrus/Ocean Blue“ ist ein weiteres Werk der Serie „Licht vor Licht“, d.h., es sind zwei unterschiedliche Lichtquellen, Argon-Lichtröhren, hintereinander montiert: Citrus und Ocean Blue. Diese Zusammensetzung ergibt folgendes „Gemälde“: in der Mitte ein intensives oranges Licht, auf der Rückwand der Box blaue und an der Wand violette Lichtfelder.
Das Lichtverhalten kann wissenschaftlich erklärt werden. Licht wird absorbiert oder emittiert, es herrschen Gesetze von Physik und Chemie. Was das Licht in der Betrachterin/im Betrachter auslöst, entzieht sich streng wissenschaftlichen Kriterien. Ins Spiel kommen Atmosphäre, Gestimmtheit, Erinnerungen, Anziehungskraft, Ästhetik. Christian Herdeg überlässt/schenkt der betrachtenden Person die Deutungshoheit, es gibt keine Fixierung auf Religion, Psychologie, Politik, Farbenlehre etc. Das Objekt - mit einer Acrylglashaube werden die Lichtquellen geschützt - wird so zu einem „Licht-Behälter“, einem „Luxarium“, für individuelle Offenbarungen.

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  • Lichtobjekt "Black Light Ellipse" 2015
  • Lichtobjekt
  • Auflage: 21
  • Abmessung: 33,00 cm x 66,00 cm x 12,00 cm
  • Produktion: Atelier Arthur Berini, Zürich
  • CHF 3400.00
  • vergriffen

Mit „Black Light Ellipse“ hat Christian Herdeg, Schweizer Pionier der Lichtkunst, ein zweites Lichtobjekt für die Edition VFO geschaffen. Waren in der ersten Edition aus dem Jahre 2012 zwei Argonröhren horizontal in einem Plexiglaskasten angeordnet, so scheint jetzt eine schwebende Ellipse als Momentaufnahme im gläsernen Gehäuse eingefangen zu sein. Das von der Rückwand des Objekts reflektierte "Black Light" der Argonröhre wird, je nach Umgebungslicht, als schwaches bis superintensives Blau wahrgenommen. Die physikalischen Eigenschaften des Lichts, und wie man diese manipulieren kann, interessieren Christian Herdeg in seinem gesamten Werk. Liegt der Fokus des Künstlers – pathosfrei – auf der Recherche und dem Experimentieren mit visuellen und technischen Aspekten des künstlichen Lichts, so eröffnet sich für den Betrachter ein weites Feld von Assoziationen: Kosmos, Wasser, Himmel, Spiritualität, Sehnsucht, Klarheit, Romantik, Aura, … Das Werk beinhaltet und offeriert eine sinnliche wie auch eine poetische Erfahrung, diktiert diese aber nicht.

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  • Lichtobjekt "black/salmon" 2012
  • Lichtobjekt
  • Auflage: 21
  • Abmessung: 26,00 cm x 70,00 cm x 11,00 cm
  • Produktion: Atelier Arthur Berini, Zürich
  • CHF 2900.00
  • vergriffen

Christian Herdeg ist der Schweizer Pionier der Lichtkunst. Seit 1970 arbeitet er mit den leuchtenden Edelgasen Neon und Argon und setzt diese Lichtquellen mit diversen Materialien, geometrischen Formen, sowie Farbfeldern in Bezug und Spannung. Über Jahre entwickelte er eine Palette von Lichtröhren in über 200 Farbnuancierungen, die sich im variationsreichen Zusammenspiel von chromatischen Temperaturen, Abstrahlungen und Überblendungen endlos und dynamisch mischen lassen. Vom Lichtobjekt an der Wand, über die Lichtskulptur aus Elementarformen und -körpern bis zur dynamischen Lichtinstallation im öffentlichen Raum bearbeitet Herdeg sein Feld, lotet es in Serien und Werkzyklen aus. Licht, Schatten und einfache Materialien wie das häufig benutzte Acrylglas, die Farben und Formen der Bildträger bilden Herdegs Partitur. Auf seiner nun über vierzig Jahre andauernden Recherche nach den flüssigen Aggregatszuständen des Lichts, seiner Farbe und Wärme hat er eine eigene Sprache entwickelt und perfektioniert. So forscht Christian Herdeg heute in seinem Atelier – in den letzten Jahren auch mit LED – an neuen Konstellationen von Licht, Farbe und Form weiter. (Juri Steiner)

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