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Christine Streuli

*1975 Bern, lebt in Zürich und Berlin www.christinestreuli.ch

  • Splash!_01, 2020
  • Lithografie
  • Auflage: 35
  • Blattgröße: 22,00 cm x 15,60 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 360.00
  • verfügbar
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  • Splash!_02, 2020
  • Lithografie
  • Auflage: 35
  • Blattgröße: 30,70 cm x 26,80 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 500.00
  • verfügbar
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  • Splash!_03, 2020
  • Lithografie
  • Auflage: 35
  • Blattgröße: 25,20 cm x 31,10 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 500.00
  • verfügbar
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  • Splash!_04, 2020
  • Lithografie
  • Auflage: 35
  • Blattgröße: 55,00 cm x 41,20 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 640.00
  • verfügbar
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Christine Streulis neue Serie ist eine Fortführung der installativen Malerei, die sie unter anderem in ihrer jüngsten Einzelausstellung «Lange Arme, Kurze Beine» im Kunstmuseum Thun gezeigt hat. Die Serie bricht die räumliche Grandeur ihrer malerischen Gesten in vier kleine lithografische Farbexplosionen auf. Der intelligente, kreative Arbeitsprozess der Künstlerin zeigt, wie die Malerei durch die Technik des Flachdrucks neue Ebenen, Formate und Ausdrucksformen erfahren kann.

Inhalt, Form und Ausführung bedingen sich in diesen Arbeiten gegenseitig. Dabei ist entscheidend, wie die Materialität der malerischen Gesten in der Lithografie umgesetzt wird. Zufällige und planbare Spuren werden miteinander verknüpft in einem gelungenen Wechselspiel zwischen Hintergrund und Vordergrund. Die Künstlerin entwickelt dabei kohärente Elemente, die sich durch alle vier Arbeiten ziehen und auch in ihrem sonstigen Schaffen hier und da in veränderter Form angetroffen werden.

Es sind die digitalen und analogen Schichten, die Streuli gekonnt miteinander verbindet. Sie transformiert die Flächen, Spritzer, Flecken und Linienführungen zu Miniaturen von Wandgemälden, die wie ein Fenster in eigene Welten fungieren. Die neuen Arbeiten haben keine repräsentativen Elemente und brauchen diese auch nicht. Sie sind Begegnungen mit den Welten der Farbe, Geste, Bewegung und Räumlichkeit. Der Bildraum materialisiert sich bei Streuli als eine Schar von Sinneseindrücken, die Anfang und Ende offenlassen. Sie sind ästhetische Formulierungen, die des Sagbaren entgleiten, aber dennoch ihre eigene Sprache kreieren.

Christine Streuli ist seit 2015 Professorin für Malerei an der Universität der Künste, Berlin. Sie vertrat die Schweiz auf der 52. Biennale in Venedig im Jahr 2007. Ihre letzten institutionellen Einzelausstellungen waren im Kunstmuseum Thun, im Museum Folkwang, Essen und der Berlinischen Galerie.

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  • Ohne Titel 1/2012
  • Lithografie
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 29,50 cm x 26,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 460.00
  • vergriffen
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  • Ohne Titel 2/2012
  • Lithografie
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 29,50 cm x 26,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 460.00
  • verfügbar
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Serien

  • Beide Arbeiten (1+2/2012) zusammen
  • Auflage: 40
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 800.00
  • vergriffen
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Nach der Serigrafie „mural“, der letzten Arbeit für den VFO, hat Christine Streuli nun zwei neue Lithografien geschaffen. Die Künstlerin „spielt“ in ihren Werken oft mit Symmetrien, Spiegelungen und Wiederholungen, mit Mustern und Schablonen. Die neuen Arbeiten sind weniger ein Mustermix als eine Folge von Schichtungen und Überlagerungen. Auf einem abstrakten, schwarz-weissen Hintergrund liegen bunte Schlaufen, graue und farbige Schmetterlinge und im Vordergrund, als optische Köder, Kirschen am Stiel. Hinter diesen Früchten schieben sich bei beiden Blättern vier weisse Balken, fingergleich, von links ins Bild. Die prominent platzierten Früchte sind stark stilisiert - in ihrer holzschnittartigen Form wirken alle gleich und jede einzelne Kirsche besitzt dasselbe propere Glanzlicht. Das Zusammenspiel von abstrakten und figurativen Motiven verleiht den Lithografien von Christine Streuli eine besondere, aufsehenerregende Dynamik.

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  • "mural" 2009
  • Serigrafie
  • Auflage: 50
  • Bildgröße: 100,00 cm x 70,00 cm
  • Produktion: Lorenz Boegli, Müntschemier
  • CHF 600.00
  • vergriffen
  • Anfragen

Was wir von Christine Streuli zu sehen bekommen, ist nicht nur für die Wand bestimmt (die Arbeit lässt sich überall aufstellen): die 7-farbige, auf festem Karton gedruckte Serigrafie „mural“. An der Biennale von Venedig, 2007, uferten Streulis Arbeiten über die Leinwände hinaus. Ein Allover von Mustern und Farben (und darin 14 Monoprints) schlug einem im Schweizer Pavillon entgegen. Die Grafik für den VFO ist kleiner, füllt mit ihrer Präsenz aber leicht eine Wand. Sie ist ein Kondensat, das alle Blicke auf sich lenkt. Eine grüne Gitterstruktur zieht sich über den rotorangen Grund (die Komplementärfarben geben ihr Bestes), ein grünweisses Streifenmuster zappelt wie elektrisiert über das Blatt. Es gibt kein Ausruhen. Diese Arbeit ist auf Zack und hält uns mit Form und Farbe unter Strom. Adolf Loos („Ornament und Verbrechen“, 1908) hätte seine helle Freude daran gehabt. Das Pamphlet gegen das Ornament (vor allem in der Architektur) haben wir schon lange hinter uns gelassen. So schafft Christine Streuli mit ornamentalen Mustern unbefangen eine sperrig-betörende Arbeit – nicht um des Ornaments Willen, sondern als Mittel zum Zweck: um uns zu verführen.

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  • < Tigel > 1/2004
  • Lithografie
  • Auflage: 50
  • Bildgröße: 40,50 cm x 27,50 cm
  • Blattgröße: 40,50 cm x 27,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 320.00
  • verfügbar
  • Anfragen
  • < Tigel > 2/2004
  • Lithografie
  • Auflage: 50
  • Bildgröße: 40,50 cm x 27,50 cm
  • Blattgröße: 40,50 cm x 27,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 320.00
  • verfügbar
  • Anfragen
  • < Tigel > 3/2004
  • Lithografie
  • Auflage: 50
  • Bildgröße: 40,50 cm x 27,50 cm
  • Blattgröße: 40,50 cm x 27,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 320.00
  • verfügbar
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Serien

  • Alle 3 Blätter 2004
  • Auflage: 50
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 900.00
  • vergriffen
  • Anfragen

Christnie Streuli schreibt zu ihrer Arbeit: „Mein Interesse galt vor allem dem Kennenlernen und dem Aneignen einer mir noch unbekannten, neuen Technik: der Lithographie. Schnell durfte ich feststellen, dass ich mit ihr ein ideales Arbeitsverfahren für meine Malerei gefunden habe. Die gespritzten, gerasterten, gemalten und gezeichneten Formen zeugen einerseits von direkten Eingriffen auf die leeren Flächen, sie geben anderseits aber, Stein über Stein und Farbe über Farbe gedruckt, einen ganz eigenen Anschein von Künstlichkeit. Solche Gegensätze interessieren mich. Die in die Komposition eingefügten Tigerköpfe (Aufnähbilder aus Chinatown) - meiner freien Malerei genübergestellt - unterstützen zusätzlich dieses Hin und Her zwischen Unmittelbarkeit und geplantem Aufbau, zwischen Bewegung und Starrheit, Gegenständlichkeit und Ungegenständlichkeit.“

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