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Mi 15-20h, Sa 14-17h
oder nach Absprache

Christine Streuli

*1975 Bern, lebt in Zürich und Berlin www.christinestreuli.ch

  • Ohne Titel 1/2012
  • Lithografie
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 29,50 cm x 26,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 380.00
  • verfügbar
  • Nur noch als Serie verfügbar, nicht als Einzelblatt
  • Ohne Titel 2/2012
  • Lithografie
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 29,50 cm x 26,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 380.00
  • verfügbar

Serien

  • Beide Arbeiten (1+2/2012) zusammen
  • Auflage: 40
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 720.00
  • verfügbar

Nach der Serigrafie „mural“, der letzten Arbeit für den VFO, hat Christine Streuli nun zwei neue Lithografien geschaffen. Die Künstlerin „spielt“ in ihren Werken oft mit Symmetrien, Spiegelungen und Wiederholungen, mit Mustern und Schablonen. Die neuen Arbeiten sind weniger ein Mustermix als eine Folge von Schichtungen und Überlagerungen. Auf einem abstrakten, schwarz-weissen Hintergrund liegen bunte Schlaufen, graue und farbige Schmetterlinge und im Vordergrund, als optische Köder, Kirschen am Stiel. Hinter diesen Früchten schieben sich bei beiden Blättern vier weisse Balken, fingergleich, von links ins Bild. Die prominent platzierten Früchte sind stark stilisiert - in ihrer holzschnittartigen Form wirken alle gleich und jede einzelne Kirsche besitzt dasselbe propere Glanzlicht. Das Zusammenspiel von abstrakten und figurativen Motiven verleiht den Lithografien von Christine Streuli eine besondere, aufsehenerregende Dynamik

+ mehr- weniger
  • "mural" 2009
  • Serigrafie
  • Auflage: 50
  • Bildgröße: 100,00 cm x 70,00 cm
  • Produktion: Lorenz Boegli, Müntschemier
  • CHF 500.00
  • verfügbar

Was wir von Christine Streuli zu sehen bekommen, ist nicht nur für die Wand bestimmt (die Arbeit lässt sich überall aufstellen): die 7-farbige, auf festem Karton gedruckte Serigrafie „mural“. An der Biennale von Venedig, 2007, uferten Streulis Arbeiten über die Leinwände hinaus. Ein Allover von Mustern und Farben (und darin 14 Monoprints) schlug einem im Schweizer Pavillon entgegen. Die Grafik für den VFO ist kleiner, füllt mit ihrer Präsenz aber leicht eine Wand. Sie ist ein Kondensat, das alle Blicke auf sich lenkt. Eine grüne Gitterstruktur zieht sich über den rotorangen Grund (die Komplementärfarben geben ihr Bestes), ein grünweisses Streifenmuster zappelt wie elektrisiert über das Blatt. Es gibt kein Ausruhen. Diese Arbeit ist auf Zack und hält uns mit Form und Farbe unter Strom. Adolf Loos („Ornament und Verbrechen“, 1908) hätte seine helle Freude daran gehabt. Das Pamphlet gegen das Ornament (vor allem in der Architektur) haben wir schon lange hinter uns gelassen. So schafft Christine Streuli mit ornamentalen Mustern unbefangen eine sperrig-betörende Arbeit – nicht um des Ornaments Willen, sondern als Mittel zum Zweck: um uns zu verführen.

+ mehr- weniger
  • < Tigel > 1/2004
  • Lithografie
  • Auflage: 50
  • Bildgröße: 40,50 cm x 27,50 cm
  • Blattgröße: 40,50 cm x 27,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 240.00
  • verfügbar
  • < Tigel > 2/2004
  • Lithografie
  • Auflage: 50
  • Bildgröße: 40,50 cm x 27,50 cm
  • Blattgröße: 40,50 cm x 27,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 240.00
  • verfügbar
  • < Tigel > 3/2004
  • Lithografie
  • Auflage: 50
  • Bildgröße: 40,50 cm x 27,50 cm
  • Blattgröße: 40,50 cm x 27,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 240.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 3 Blätter 2004
  • Auflage: 50
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 600.00
  • verfügbar

Christnie Streuli schreibt zu ihrer Arbeit: „Mein Interesse galt vor allem dem Kennenlernen und dem Aneignen einer mir noch unbekannten, neuen Technik: der Lithographie. Schnell durfte ich feststellen, dass ich mit ihr ein ideales Arbeitsverfahren für meine Malerei gefunden habe. Die gespritzten, gerasterten, gemalten und gezeichneten Formen zeugen einerseits von direkten Eingriffen auf die leeren Flächen, sie geben anderseits aber, Stein über Stein und Farbe über Farbe gedruckt, einen ganz eigenen Anschein von Künstlichkeit. Solche Gegensätze interessieren mich. Die in die Komposition eingefügten Tigerköpfe (Aufnähbilder aus Chinatown) - meiner freien Malerei genübergestellt - unterstützen zusätzlich dieses Hin und Her zwischen Unmittelbarkeit und geplantem Aufbau, zwischen Bewegung und Starrheit, Gegenständlichkeit und Ungegenständlichkeit.“

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