Verena–Conzett–Strasse 7
8004 Zürich
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Öffnungszeiten
Mi 15-20h, Sa 14-17h
oder nach Absprache

Filib Schürmann

*1976 Visp (VS), lebt in Basel www.filibschurmann.ch

  • Ohne Titel 1/2017
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 84,00 cm x 59,50 cm
  • Blattgröße: 84,00 cm x 59,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 600.00
  • verfügbar
  • Ohne Titel 2/2017
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 84,00 cm x 59,50 cm
  • Blattgröße: 84,00 cm x 59,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 600.00
  • verfügbar

Dem Nichtsichtbaren nahe sein

Das Gewissen schleift und schärft die raue Oberfläche einer elenden Wirklichkeit.
Bohrende Fragen. Ohne Klang und Wort ins Morgen.
Schwere Zungen stolpern über den doppelten Boden der Sprachlosigkeit.
Dahinter diffuse Bruchkanten einer Biographie.
Verzückung. Erschütterung.
Zuviel Lärm, zuviel Farbe.
Nervöse Empfindlichkeiten malen Trugbilder. Erinnerungsfetzen verbeißen sich an einem Selbstportrait und füllen eine diffuse Abwesenheit auf.
Schattenhafte Sehnsüchte.
Ein unsorgfältig aufgeräumtes Leben öffnet den Abgrund zwischen dem, was ist, und dem, was sein könnte.
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Gesammeltes Schweigen.
Ich möchte hinter dem Sichtbaren dem Nichtsichtbaren nahe sein.

+ mehr- weniger
  • der junge adam, 2007
  • Siebdruck
  • Auflage: 30
  • Bildgröße: 30,00 cm x 21,00 cm
  • Blattgröße: 38,00 cm x 29,00 cm
  • Produktion: Filib Schürmann
  • CHF 200.00
  • verfügbar
  • der eifer die sucht, 2007
  • Siebdruck
  • Auflage: 30
  • Bildgröße: 30,00 cm x 21,00 cm
  • Blattgröße: 38,00 cm x 29,00 cm
  • Produktion: Filib Schürmann
  • CHF 200.00
  • verfügbar
  • adieu, sagte das krokodil, 2007
  • Siebdruck
  • Auflage: 30
  • Bildgröße: 21,00 cm x 27,00 cm
  • Blattgröße: 29,00 cm x 38,00 cm
  • Produktion: Filib Schürmann
  • CHF 200.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 3 Arbeiten 2007 zusammen
  • Siebdruck
  • Auflage: 30
  • Produktion: Filib Schürmann
  • CHF 540.00
  • verfügbar

“Mein Geh!zeichne ist bloss ein Hilferuf, ein Seelenfurz. Also eine Hoffnung, jemand könnte meine Hilferufe hören, meinen Seelenfurz riechen. Mein Geh!zeichne ist niemals ein vollendet Ding, bloss ein trotziges Stampfen, ein hysterisches Geschrei. Zeichnen ist mir mein Beatmungsgerät, mein Herzschrittmacher. Ausserdem übernimmt die zeichnerische Tätigkeit die Funktion einer Leber. Gewisse Schadstoffe, die mich tagtäglich umgeben, werden sozusagen gefiltert und in Farben, Formen und linearen Ergüssen auf irgendwelchen Trägern wieder verwertet. In gewisser Weise bin ich Sprachrohr meiner Ausdünstungen! Die hier vorliegenden Arbeiten sind nur zufällige Fetzen von Indizien und Beweisen eines ewig währenden, zeichnerischen Prozesses. Momentaufnahmen aus einem Versuchslabor, in welchem ich mich geborgen fühle, und mich – wie ein unschuldiges Kind auf dem Spielplatz – bewege.“

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