Verena–Conzett–Strasse 7
8004 Zürich
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Öffnungszeiten
Mi 15-20h, Sa 14-17h
oder nach Absprache

Silva Reichwein

*1965 Zürich. lebt in Berlin und Zürich

  • ohne Titel (f1), 2009
  • Lithografie
  • Auflage: 33
  • Bildgröße: 50,00 cm x 50,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 380.00
  • verfügbar
  • ohne Titel (f2), 2009
  • Lithografie
  • Auflage: 33
  • Bildgröße: 50,00 cm x 50,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 380.00
  • verfügbar

Serien

  • Beide Arbeiten (f1+f2 2009) zusammen
  • Auflage: 33
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 680.00
  • verfügbar

„The unexpected thing in controlled structure is the free play of visual forces.“ (Bridget Riley) „Ausgangspunkt für diese zwei Lithografien ist die Serie fendi, eine von vier Serien, die seit 2004 Eckpfeiler meiner Arbeit sind. Fendi steht als Name für die Konstruktion zweier ineinander gespiegelter Formen. Konstruktion, Dekonstruktion und Rekonstruktion von zwei sich entgegenlaufenden, perspektivischen Ebenen sind der Inhalt dieser Serie. Die Komplexität der Arbeiten fordert eine präzise Farbschwingung, einen strengen Raster für die geometrischen Formen, welche scharf konturiert sind oder ineinander übergehen und eine ausgewogene Anordnung der unterschiedlichen Polaritäten, wie den Schärfen und Unschärfen, dem Hell und Dunkel, der Farbharmonien und der Farbkontraste oder der zersplitteten und der homogenen Flächen. So kann ein gegenteiliges Bild entstehen und eine gespiegelte Bewegung wahrgenommen werden: Die strenge Statik führt zu Geschwindigkeit und Tempo, was ein erster Eindruck einer visuellen Überforderung vermittelt. Diese Bewegung dreht auch in eine entgegengesetzte Richtung: In einer komplexen, von Bildern überfluteten Umgebung braucht die Suche des persönlichen Standpunkts und die dafür geforderte, eigene Wahrnehmung ein Verweilen und ein Innehalten, einen Moment der Präsenz und der Ruhe. Dies spiegelt sich in der Komplexität der beiden unterschiedlichen Arbeiten und der dazu geforderten individuellen Orientierung. Die Assoziationen können erscheinen und vergehen wie Eindrücke, die aufeinander folgen. Die Bildwirkung bleibt dann reines Erscheinen und in Bewegung.“

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