Verena–Conzett–Strasse 7
8004 Zürich
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Öffnungszeiten
Mi 15-20h, Sa 14-17h
oder nach Absprache

November 2008

  • Bacchanal nach Poussin negativ, 08
  • Heliogravüre/Pinselätzung
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 27,70 cm x 37,80 cm
  • Blattgröße: 55,00 cm x 63,00 cm
  • Produktion: Michèle Dillier, Moutier
  • CHF 480.00
  • verfügbar
  • Hirtenszene nach Poussin negativ, 08
  • Heliogravüre/Pinselätzung
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 27,70 cm x 37,80 cm
  • Blattgröße: 55,00 cm x 63,00 cm
  • Produktion: Michèle Dillier, Moutier
  • CHF 480.00
  • verfügbar

Serien

  • Beide Arbeiten 2008
  • Auflage: 40
  • Produktion: Michèle Dillier, Moutier
  • CHF 900.00
  • verfügbar

Uwe Wittwer hat auf seiner Reise durch die Kunstgeschichte bei Nicolas Poussin (1594-1665) halt gemacht: die Motive für seine zwei neuen Arbeiten stammen von den Gemälden „Die Hirten von Arkadien/Et in Arcadia ego“ und „Bacchanal vor einer Pan-Statue“. Die im Internet gefundenen und im Computer bearbeiteten Bilder dienten als Vorlage für einen vielschichtigen druckgrafischen Prozess. Die Aneignung dieser kunsthistorisch bedeutenden Gemälde via Internet und der (komplexe) Verfremdungsprozess bedeuten keine Trivialisierung der beiden Kunstwerke. Wittwer verankert sie neu. Die Bacchantinnen und ihre vom Wein beseelten „Kollegen“ tanzen bei Wittwer fast wilder als bei Poussin. Die Andeutung der Bewegungen und die Konstellationen der Figuren lassen das Ungezügelte erahnen. Im Arkadien Poussins stehen/knien vier Personen um einen Sarkophag herum, der die Inschrift „Et in Arcadia ego“ trägt: Ich (der Tod) bin auch in Arkadien (an einem paradiesischen Ort). In der Arbeit von Wittwer fehlt der Sarkophag und somit der Tod, es wird aber durch die vordere, kniende Figur mit ausgestreckter Hand auf ihn verwiesen. Man kann dies vielleicht als „postmoderne Freistelle“ bezeichnen. Alle Arten von Hypothesen können als Füllmenge oder Ersatz gebraucht werden. Wittwer katapultiert das Bild aus der Mitte des 17. Jh. ins Jetzt, vereinfacht es, weitet seine Interpretationsfläche aber auch aus. Er belässt den arkadischen Hirten das Melancholische und uns – wie auch Poussin schon vorher – die Fragen.

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  • < 55 > 2008, Mappe mit 5 Arbeiten
  • Radierung/Aquatinta/Heliogravüre/Monotypie (Unikat)
  • Auflage: 24
  • Blattgröße: 76,50 cm x 76,50 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 3600.00
  • vergriffen

Fünf Blätter stecken in der gelben Mappe „55“ von Not Vital. Sie ist aussen auf Arabisch mit „55“ (Bezug auf ein Bildformat in der Mappe) und auf Hebräisch mit „Guten Morgen“ bedruckt. Der Künstler wählte spontan noch einen hebräischen Ausdruck, weil in der Nähe des VFO viele jüdische Personen wohnen. In der Mappe folgt eine Überraschung der andern: Ein getrepptes Gebäude (Aquatinta mit Blattgold), ein Wattemeer (Heliogravüre), ein sich aufrichtendes Haus (Vernis mou), ein umwölktes Gebäude (Heliogravüre und Aquatinta), ein blauer Berg (Monotypie). Die Zusammenstellung mag disparat erscheinen, sie wird aber durch ein Band von überquellender Fantasie, unverhohlenem Witz und präziser Ästhetik zusammengehalten. Es ist die erste Arbeit Not Vitals für den VFO.

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  • Wonder 2008
  • Fotopolymerdruck
  • Auflage: 50
  • Bildgröße: 35,00 cm x 51,70 cm
  • Blattgröße: 55,00 cm x 76,00 cm
  • Produktion: Gabriela Seiler, Zürich
  • CHF 540.00
  • vergriffen

Aus dem grossen Bilder-Fundus von Familienportraits, Familienszenen, Landschaften, und Architektur hat die Künstlerin für die vorliegende Arbeit eine Blumenwiese gewählt. Verblühter Löwenzahn leuchtet uns in zartem Grün entgegen, einen Klick später fliegen die Samen vielleicht schon von den Blumen. Tupfer von Rot mischen sich ins Bild und senden Signale. Der grüne Grundakkord klingt sachte übers Blatt und zieht einen surrealen Farbteppich nach sich. Die Wiese ist der realen Natur enthoben oder dem, was wir gemeinhin als das Reale bestimmt haben. Die Blumenwiese als Symbol der Unberührtheit, des Einfachen und der natürlichen Schönheit wird mit einer speziellen Tiefdrucktechnik aufs Papier gebracht (Fotopolymer-Verfahren). Die farbliche Entrücktheit der pittoresken Natur korrespondiert mit ihrer artifiziellen Entstehung in der Druckwerkstatt.

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  • Ohne Titel 1/08
  • Lithografie
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 24,50 cm x 32,00 cm
  • Blattgröße: 24,50 cm x 32,00 cm
  • Produktion: Felix Bauer, Köln
  • CHF 220.00
  • verfügbar
  • Nur noch als Serie verfügbar, nicht als Einzelblatt
  • Ohne Titel 2/08
  • Lithografie
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 24,50 cm x 32,00 cm
  • Blattgröße: 24,50 cm x 32,00 cm
  • Produktion: Felix Bauer, Köln
  • CHF 220.00
  • verfügbar
  • Ohne Titel 3/08
  • Lithografie
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 24,50 cm x 32,00 cm
  • Blattgröße: 24,50 cm x 32,00 cm
  • Produktion: Felix Bauer, Köln
  • CHF 220.00
  • verfügbar
  • Ohne Titel 4/08
  • Lithografie
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 24,50 cm x 32,00 cm
  • Blattgröße: 24,50 cm x 32,00 cm
  • Produktion: Felix Bauer, Köln
  • CHF 220.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 4 Arbeiten (1-4/08) zusammen
  • Auflage: 40
  • Produktion: Felix Bauer, Köln
  • CHF 800.00
  • verfügbar

Der holländische Künstler Ronald Noorman, vor allem bekannt als Zeichner, hat zum ersten Mal für den VFO gearbeitet: es sind 4 Lithografien entstanden. Mit energischem Gestus entwarf er eine Folge von Blättern mit Strichen und Punkten in Schwarz und Rot: eine kleine Welt, viel private Mythologie, offen für die eigene Besetzung. Es könnten - von den alten Meistern inspiriert – abstrahierte Landschaften sein, äussere wie innere. „Die Zeichnungen von Noorman sind visuelle Gedanken. Es ist unmöglich, darüber in formellen Begriffen wie Komposition, Flächennutzung oder Farbverwendung zu sprechen, ohne dass dabei direkt die expressive Ladung seines Werkes angesprochen wird, die Bedeutung des Bildes. Eine Bedeutung, die oft schwer zu ergründen ist, schon gar nicht auf den ersten Blick. Von einer ‚Darstellung’ kann kaum die Rede sein, was die Bilder zeigen, ist höchstens ein Verweis auf diese andere Form von Wirklichkeit, die ausserhalb des Bildes steht.“ (Carel van Tuyll van Serooskerken)

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