Verena–Conzett–Strasse 7
8004 Zürich
T +41 44 241 53 00

Öffnungszeiten
Mi 15-20h, Sa 14-17h
oder nach Absprache

November 2010

  • Linda im Garten 1/2010
  • Fotopolymerdruck
  • Auflage: 50
  • Bildgröße: 20,00 cm x 25,00 cm
  • Blattgröße: 50,00 cm x 42,00 cm
  • Produktion: Gabriela Seiler, Zürich
  • CHF 560.00
  • verfügbar
  • Linda im Garten 2/2010
  • Fotopolymerdruck
  • Auflage: 50
  • Bildgröße: 20,00 cm x 25,00 cm
  • Blattgröße: 50,00 cm x 42,00 cm
  • Produktion: Gabriela Seiler, Zürich
  • CHF 560.00
  • verfügbar
  • Nur noch als Serie verfügbar, nicht als Einzelblatt

Die Künstlerin Annelies Ŝtrba hat schon mehrere Arbeiten für den VFO realisiert. Für Bernhard Schobinger, einen der bedeutendsten Schweizer Schmuckkünstler mit internationalem Renommee, ist es eine Premiere . Ŝtrba und Schobinger haben für diese Edition ein Gemeinschaftswerk geschaffen: Die von Annelies Štrba fotografierte Tochter Linda trägt den Schmuck ihres Vaters. Sie ist eine „sleeping beauty“, die Kostbarkeiten um den Hals trägt. Das Model träumt vor sich hin inmitten einer künstlichen, ins Opulente tendierenden Farbwelt. Inszeniert wurden die Arbeiten im japanisch anmutenden Garten von Bernhard Schobinger. "Bei mir hat alles sehr stark mit einem Geheimnis zu tun – hinter allem steckt ein Geheimnis. Meine Fotos treffen die Menschen irgendwo ganz tief innen. Da passiert etwas, das sich auch die Betrachter nicht erklären können – auch das hat mit diesem Geheimnis zu tun. Ich will etwas auslösen – und zwar sehr direkt." (Annelies Štrba, Interview mit Samuel Herzog, Kunstbulletin 06/1999)

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  • < Split > 2010
  • Heliogravüre
  • Auflage: 30
  • Bildgröße: 64,50 cm x 49,50 cm
  • Blattgröße: 104,00 cm x 76,30 cm
  • Produktion: Michèle Dillier, Moutier
  • CHF 500.00
  • verfügbar
  • < Kraut (surround) > 2010
  • Heliogravüre
  • Auflage: 30
  • Bildgröße: 64,50 cm x 49,50 cm
  • Blattgröße: 104,00 cm x 76,30 cm
  • Produktion: Michèle Dillier, Moutier
  • CHF 500.00
  • verfügbar

Nach dem Diptychon „LICHTER ATEM“ (2008, Lithografien) sind „Split“ und „Kraut (surround)“ die neusten Arbeiten von Julia Steiner für den VFO. Auch dieses Mal hat die Künstlerin, die vor allem als Zeichnerin bekannt ist, eine neue Technik ausprobiert: Heliogravüre. „Kraut (surround)“ ist geprägt von vitaler Bewegung und einem energiegeladenen, freien Rhythmus. Der Duktus erinnert an eine Art von Kraftfeld, wie wir es von früheren Werken kennen. „Split“ ist ein eruptives Allover. Holzsplitter wirbeln in der Luft herum, welche auf den Betrachter bedrohlich wirken könnten. „Julia Steiner schafft [...] Traum-Räume, die sich letztlich der Fixierung entziehen – so erfassbar die Bilder zuerst gerade auch wegen der beinahe kalligraphischen Qualitäten erscheinen und so sehr sie auf den ersten Blick etwas erzählen. Gerade wegen dieser Be- und Entzüge erfreut sich der Blick an diesem Traumwandel.“

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  • Triptychon 1988/19
  • Linolschnitt
  • Auflage: 300
  • Bildgröße: 27,70 cm x 48,40 cm
  • Blattgröße: 29,70 cm x 51,00 cm
  • Produktion: Fernand Gautier, Narbonne
  • CHF 360.00
  • vergriffen

In diesem Jahr hätte Matias Spescha seinen 85. Geburtstag feiern können. Durch Zufall können wir nochmals eine ältere Arbeit anbieten. Hans Eggenberger schreibt dazu: „Ich habe die ersten Arbeiten von Matias Spescha 1968 in Chur gesehen. Erst 1982 gelang es mir, die Verantwortlichen des VFO zu überzeugen, eine erste Edition mit Spescha zu wagen. Mit der Zeit fand der Künstler Anklang bei vielen Mitgliedern. So war es möglich, bis zu seinem Tod immer wieder Arbeiten im VFO herauszugeben. Im Herbst 1988 war Matias Spescha bereit, ein Neujahrsblatt für mich zu schaffen. Der Künstler erzählte mir von einem Ausflug nach Colmar und von dem tiefen Eindruck, den Grünewald auf ihn gemacht hatte. Kurz darauf malte er ein grosses Triptychon in dunkeln Farben. Der Künstler schlug mir vor, die Idee des Triptychons aufzunehmen und ein Blatt zu schaffen, bei dem die zwei Seitenteile für den Versand mit der Post gefaltet werden konnten. Fernand Gautier druckte den Linolschnitt in Narbonne in einer Auflage von 300 Exemplaren. Die gefalteten Neujahrsblätter haben den Weg in alle Welt gefunden. Von den mir verbliebenen 30 ungefalteten Exemplaren kann der VFO nun 20 Exemplare herausgeben.“

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  • < Country Rock 1 > 2010
  • Lithografie
  • Auflage: 35
  • Bildgröße: 20,00 cm x 25,00 cm
  • Blattgröße: 42,00 cm x 33,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 280.00
  • verfügbar
  • < Country Rock 2 > 2010
  • Lithografie
  • Auflage: 35
  • Bildgröße: 20,00 cm x 25,00 cm
  • Blattgröße: 42,00 cm x 33,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 280.00
  • verfügbar
  • Nur noch als Serie verfügbar, nicht als Einzelblatt
  • < Country Rock 3 > 2010
  • Lithografie
  • Auflage: 35
  • Bildgröße: 20,00 cm x 25,00 cm
  • Blattgröße: 42,00 cm x 33,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 280.00
  • verfügbar
  • < Country Rock 4 > 2010
  • Lithografie
  • Auflage: 35
  • Bildgröße: 20,00 cm x 25,00 cm
  • Blattgröße: 42,00 cm x 33,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 280.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 4 Arbeiten (1-4/2010)
  • Auflage: 35
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 960.00
  • verfügbar

„Country Rock“ nennt Kotscha Reist die neue Folge von vier Lithografien. Die Arbeiten zeigen Landschaften mit Bäumen, einem Haus, einem Helikopter, die Beine eines Tiers und dessen Schatten. „Country Rock“ suggeriert ein „lautes“ Bild. Die Lithografien sind aber genau das Gegenteil: die Motive wirken leicht entrückt, wie in Watte gepackt und sie sind in einem intimen Format gehalten. „Anlass zu Bildfindungen gibt ihm sein aus verschiedenen Quellen stammendes Fotomaterial. Reist vergrössert und verfremdet meistens eine Vorlage. Er lässt das gemalte Motiv wie durch einen Schleier aufscheinen – und bringt es dadurch beinahe zum Verschwinden. Diese Dialektik von Präsenz und Absenz der Dinge zieht sich von Anfang an durch sein Werk.“ (Konrad Tobler)

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  • Foto Matias Spescha 1992
  • Barytabzug
  • Auflage: 17
  • Bildgröße: 23,70 cm x 17,30 cm
  • Blattgröße: 30,00 cm x 24,00 cm
  • Produktion: Ursula Heidelberger, Zürich
  • CHF 400.00
  • verfügbar
  • Foto Matias Spescha 1992 (Ausschnitt)
  • Barytabzug
  • Auflage: 17
  • Bildgröße: 15,00 cm x 23,50 cm
  • Blattgröße: 24,00 cm x 30,00 cm
  • Produktion: Ursula Heidelberger, Zürich
  • CHF 400.00
  • verfügbar

Die Aufnahme von Matias Spescha stammt aus dem Jahre 1992. Sie wurde von Bea Eggenberger anlässlich seiner ersten grossen Ausstellung im LAC (Lieu d’Art Contemporain) in Sigean (F) aufgenommen. Den Ausschnitt aus dieser Aufnahme hat Venice Spescha, die Tochter des Künstlers, ausgewählt für die Einladungskarte und den Katalog ‚Hommage à Matias Spescha, Maison des Arts Bages, 2009’.

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  • Caspar Davids Brotaufstrich 2010
  • Inkjetdruck
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 20,10 cm x 28,70 cm
  • Blattgröße: 29,70 cm x 42,00 cm
  • Produktion: Beat & Susan Etter, Zürich
  • CHF 220.00
  • verfügbar
  • Nur noch als Serie verfügbar, nicht als Einzelblatt
  • Das Bauernfrühstück 2010
  • Inkjetdruck
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 19,70 cm x 33,00 cm
  • Blattgröße: 29,70 cm x 42,00 cm
  • Produktion: Beat & Susan Etter, Zürich
  • CHF 220.00
  • verfügbar
  • Der Bücherschänder 2010
  • Inkjetdruck
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 29,30 cm x 12,60 cm
  • Blattgröße: 42,00 cm x 29,70 cm
  • Produktion: Beat & Susan Etter, Zürich
  • CHF 220.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 3 Arbeiten 2010
  • Auflage: 40
  • Produktion: Beat & Susan Etter, Zürich
  • CHF 600.00
  • verfügbar

Mark Divo nimmt Albert Anker, Caspar David Friedrich und Carl Spitzweg aufs Korn und bürstet die Kunstgeschichte ordentlich gegen den Strich: witzig, unverfroren und mit wenig Skrupel. Das Stillleben mit Geschirr und Nahrungsmitteln ist einem Bild von Anker nachgestellt. Ein Bauernfrühstück? Die vermeintlich heile Welt, die Inser Innigkeit, bekommt einen scharfen Riss, wenn die weissen Linien im Vordergrund ins Auge fallen. Drogen bei Anker? Ein schräger Beitrag zum Ankerjubliläum. Das Schiff auf dem Gemälde „Das Eismeer“ von Friedrich wird von den Eismassen erdrückt und ist schon halb untergegangen. Diese Katastrophe wird von Divo mit Brotscheiben und Aufstrich dargestellt. Die Romantik hat hier Schiffbruch erlitten. Der verschrobene Büchernarr von Spitzweg bleibt auch in der Divo’schen Fassung skurril: nur ist er jetzt ein „Bücherhasser“ und nagelt Bücher an die Wand.

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