Verena–Conzett–Strasse 7
8004 Zürich
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Öffnungszeiten
Mi 15-20h, Sa 14-17h
oder nach Absprache

Mai 2011

  • < Fleurs I > 2011
  • Lithografie
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 70,00 cm x 50,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 400.00
  • verfügbar
  • < Fleurs II > 2011
  • Lithografie
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 70,00 cm x 50,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 400.00
  • verfügbar

Serien

  • Beide Arbeiten (2011) zusammen
  • Auflage: 40
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 700.00
  • verfügbar

„Fleurs I“ und „Fleurs II“ sind grosse farbige Gesten. Ein Grundthema früherer Arbeiten bildete die Auflösung von Raum und gleichzeitig aber auch die Herstellung von räumlichen Assoziationen. Die Werke lösten Erinnerungen an die Natur aus und liessen an vegetative Formen denken. Die neuen Werke zeigen nun explizit solche vegetativen Formen: es sind Blumenblüten und -stengel, die sich wild über das Blatt legen. Die Farbe als allumspannendes Thema von Vera Rothamel ist auch jetzt aktuell. Hinterlegt ist hier die Flora mit einem kräftigen Orange und Rot. Wir sehen keine liebliche, sich anbiedernde Schönheit, sondern eine sehr robuste. Harmonie und Ruhe sind ausgeschlossen. Diese Bilder wollen erobert werden. Die Flamboyanz der Farben und der stürmische Duktus machen die beiden Lithografien zum Erlebnis.

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  • < Sentinel > 2011
  • Kaltnadelradierung/Radierung/Aquatinta
  • Auflage: 25
  • Blattgröße: 44,00 cm x 60,00 cm
  • Produktion: Druckwerkstatt Lenzburg
  • CHF 460.00
  • verfügbar

„Sentinel“ (Wächter, Wache) ist die erste Arbeit Giacomo Santiago Rogados für den VFO. Sei es der versonnene Blick der porträtierten Figur, die visuell vibrierende Oberfläche der abstrakten Bildfindung oder die eingefügte Wolkenlandschaft – der Maler Rogado betreibt ein subtiles Spiel mit verschiedenen Bildtraditionen. Von romantischem Gedankengut über surrealistische Traumbilder hin zur konstruktiven Formensprache der 50er Jahre und ihrer Manifestationen in der Op-Art bedient sich der Künstler der unterschiedlichsten Stile. Dies aber nicht im Sinne von Zitaten, sondern im Ausloten der Möglichkeiten der Malerei an sich. Ganz in der Tradition des Genres kann man Rogados Arbeiten als Fenster zu einer anderen, entlegenen, vielleicht auch vergangenen Welt verstehen, die aber fern jeglichen Wahrheitsanspruchs einzig das Machwerk unserer Imagination ist. „Es geht darum, den ersten Blick möglichst lange zu verzögern. Den ersten Blick so lange zu verzögern, dass es mehr ist als nur ein Blick, sondern eine Betrachtung, eine Anschauung oder gar ein Zustand.“ (GSR)

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  • < alle anderen haben immer recht > 2011
  • Serigrafie
  • Auflage: 18
  • Bildgröße: 70,00 cm x 50,00 cm
  • Produktion: Serigrafie Uldry AG, Hinterkappelen
  • CHF 380.00
  • verfügbar
  • < general opinion > 2011
  • Serigrafie
  • Auflage: 18
  • Bildgröße: 70,00 cm x 50,00 cm
  • Produktion: Serigrafie Uldry AG, Hinterkappelen
  • CHF 380.00
  • verfügbar
  • < not tax deductable > 2011
  • Serigrafie
  • Auflage: 18
  • Bildgröße: 70,00 cm x 50,00 cm
  • Produktion: Serigrafie Uldry AG, Hinterkappelen
  • CHF 380.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 3 Blätter (2011) zusammen
  • Auflage: 18
  • Produktion: Serigrafie Uldry AG, Hinterkappelen
  • CHF 1200.00
  • verfügbar

Unter Sprache verstehen wir zweierlei Dinge: ein konkretes, gesprochenes oder geschriebenes Zeichensystem und eine Methode der Interaktion, der Handlung. RELAX (chiarenza & hauser & co) beziehen sich in ihren Arbeiten immer auf beide Aspekte, die sie lustvoll-ironisch, doch zugleich linguistisch präzise gegeneinander ausspielen. Sprach-Bild, Text-Bild: Räume für Überlagerungen und Interferenzen, Orte der Zeichen- (setzung) und Repräsentation. Das auf den karierten Grund gesetzte weisse Feld führt eine Art Eigenleben: Hier der rigide, technische Raster, dort die zeichnerische Geste des (hand-) schriftlichen Ausdrucks. Welcher Art sind die Anschlussstellen, wo findet die Aussage statt? Knapp und kompromisslos nisten sich die Slogans in den Köpfen ein, die mehrmals nachgezogenen Buchstaben und die fast anagrammatischen Schreibvarianten zeugen von einer gewissen Nachdrücklichkeit, vom Wunsch etwas richtig zu formulieren. Die drei Blätter führen letztlich auch vor Augen, wie sich Bedeutung anhand interagierender Prozesse von Be-Zeichnung und Entschlüsselung, von Codierung und Decodierung konstituiert. (Irene Müller)

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  • Imbiss I/2011
  • Lithografie
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 66,00 cm x 46,00 cm
  • Blattgröße: 70,00 cm x 50,00 cm
  • Produktion: Urban Stoob, St. Gallen
  • CHF 400.00
  • verfügbar
  • Imbiss II/2011
  • Lithografie
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 66,00 cm x 46,00 cm
  • Blattgröße: 70,00 cm x 50,00 cm
  • Produktion: Urban Stoob, St. Gallen
  • CHF 400.00
  • verfügbar

Serien

  • Beide Arbeiten (2011) zusammen
  • Auflage: 40
  • Produktion: Urban Stoob, St. Gallen
  • CHF 700.00
  • verfügbar

Der Künstler findet das „Ausgangsprodukt“ für seine Arbeiten oft in der Alltagswelt. Es wird kopiert, abstrahiert und zum Kunstwerk erhoben, häufig ist es auch als Serie angelegt. Mit abstrakten Formen und Farben erhält die Welt eine Übersicht, eine Ordnung. Die Farben und Muster der vorliegenden Arbeiten erinnern an Mosaike aus den 50er Jahren. Die Zeit des Wirtschaftswunders feiert fröhliche Urstände. Hier zeigt sich die in Harmonie getunkte Biederkeit leicht vergrössert und leicht ironisch: Bon app.! „Jean-Luc Manz nimmt in gewisser Hinsicht eine Zwischenposition in der zeitgenössischen Abstraktion ein. Weder der Genfer Gruppe Ecart zuzuschlagen, noch den Zürcher Konkreten, aber auch nicht der neueren, an Design interessierten Abstraktion des Lausanner Umfelds, zeichnet sich sein Werk vielmehr durch ein hohes Mass formaler Subtilität aus, durch einen erzählerischen, oft im unmittelbaren emotionalen und affektiven Erfahrungszusammenhang wurzelnden Subtext […] sowie dadurch, dass er, sozusagen knapp unter der Oberfläche seines Werks, Indizes streut, welche die erste Deutung oft unterlaufen oder das Werk um eine Bedeutung erweitern.“ (Daniel Kurjakovic, KB 06/99)

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  • Maigrün 1/2011
  • Inkjetdruck
  • Auflage: 35
  • Bildgröße: 20,00 cm x 26,70 cm
  • Blattgröße: 30,50 cm x 39,70 cm
  • Produktion: Ursula Heidelberger, Zürich
  • CHF 280.00
  • verfügbar
  • Maigrün 2/2011
  • Inkjetdruck
  • Auflage: 35
  • Bildgröße: 20,00 cm x 26,70 cm
  • Blattgröße: 30,50 cm x 39,70 cm
  • Produktion: Ursula Heidelberger, Zürich
  • CHF 280.00
  • verfügbar
  • Maigrün 3/2011
  • Inkjetdruck
  • Auflage: 35
  • Bildgröße: 20,00 cm x 26,70 cm
  • Blattgröße: 30,50 cm x 39,70 cm
  • Produktion: Ursula Heidelberger, Zürich
  • CHF 280.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 3 Arbeiten (1-3/2011) zusammen
  • Auflage: 35
  • Produktion: Ursula Heidelberger, Zürich
  • CHF 760.00
  • verfügbar

Die Botschaft des Monats Mai ist klar: alles wird grün. In den ersten Wochen des Frühlings starten Buche, Eiche, Esche, Ahorn, Ulme, Haselstrauch... mit derselben Farbe, mit „Maigrün“. DiesesFarberlebnis hat Barbara Davatz in einer Serie von 20 Bildern festgehalten, von dieser Serie bringt der VFO eine Gruppe von drei Blättern heraus.Die Künstlerin ist bekannt für ihre seriellen und konzeptionellen Arbeiten. So portraitierte sie zum Beispiel Paare über mehrere Jahre hinweg („As Time Goes By“, 1982/88/97) oder untersuchtedie Ästhetik der Selbstdarstellung einer bestimmten Berufsgruppe („Beauty lies within. Portraits aus einer globalisierten Mode-Welt“, 2007).In „Maigrün“ stehen nun keine Menschen Modell, sondern der Wald im Zürcher Oberland steht im Zentrum. Die plötzlich ergrünten Bäume, der intensive Farbraum, haben die Künstlerin immer wieder fasziniert. Seit einigen Jahren dokumentiert sie dieses überwältigende Phänomen. Die Bilder sind, wie alle ihre seriellen Arbeiten, durch eine sachliche und präzise Ästhetik charakterisiert. Die Aufnahmen wurden bei bedecktem Himmel gemacht, bei diffusem Licht. Die Abwesenheit des (harten) Sonnenlichts vermindert den Kontrastumfang, so dass das Blattgrün noch einheitlicher, noch monochromer wirken kann.„Maigrün“ lässt uns einerseits an der Natur-Ästhetik teilhaben, eröffnet andererseits aber auch ein inspirierendes (weites) Feld für individuelle Interpretationen und gedankliche Wanderungen (Grünals Symbol in Politik und Religion, als Symbol des Lebens und der Hoffnung).

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  • Aude 1/2010
  • Heliogravüre/Aquatinta
  • Auflage: 20
  • Bildgröße: 26,10 cm x 38,40 cm
  • Blattgröße: 29,70 cm x 42,00 cm
  • Produktion: Beat & Susan Etter, Zürich
  • CHF 300.00
  • vergriffen
  • Aude 2/2010
  • Heliogravüre/Aquatinta
  • Auflage: 20
  • Bildgröße: 26,10 cm x 38,40 cm
  • Blattgröße: 29,70 cm x 42,00 cm
  • Produktion: Beat & Susan Etter, Zürich
  • CHF 300.00
  • vergriffen
  • Aude 3/2010
  • Heliogravüre/Aquatinta
  • Auflage: 20
  • Bildgröße: 26,10 cm x 38,40 cm
  • Blattgröße: 29,70 cm x 42,00 cm
  • Produktion: Beat & Susan Etter, Zürich
  • CHF 300.00
  • vergriffen
  • Aude 4/2010
  • Heliogravüre/Aquatinta
  • Auflage: 20
  • Bildgröße: 26,10 cm x 38,40 cm
  • Blattgröße: 29,70 cm x 42,00 cm
  • Produktion: Beat & Susan Etter, Zürich
  • CHF 300.00
  • vergriffen

Serien

  • Aude 1-4/2010
  • Auflage: 20
  • Produktion: Beat & Susan Etter, Zürich
  • CHF 1000.00
  • vergriffen

Die Künstlerin, die sich als „Nomadin“ bezeichnet, wird von der Landschaft, in der sie sich aufhält, stark beeinflusst. Die Bilder der neuen Serie „Aude“ wurden am selben Ort während verschiedener Witterungsverhältnisse aufgenommen. Die Fotografien sind nachträglich nicht bearbeitet worden. Was man sieht, ist das Zusammenspiel der dort üblichen starken Winde, der salzigen Gewässer, der vielfarbig oxidierten Erde und des kristallinen blauen Lichts des mediterranen Himmels: Die aufgewühlten farbigen Lehmböden durchmischen sich mit den Gewässern, wobei das Salz des Wassers das Licht wie durch Prismen sich brechen und spiegeln lässt. Auch streicht der Wind über das Wasser und erzeugt eine Textur, welche mehrere Farbschichten suggeriert. Diese Phänomene lassen die Bilder wie am Computer generiert und unwirklich erscheinen. Sie sind aber Abbildungen von Wirklichkeit/Natur und von bizarrer Schönheit.

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