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Öffnungszeiten
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oder nach Absprache

August 2011

  • Zwischenlande 1, 2011
  • Direkter Flachdruck/Lithografie
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 68,00 cm x 91,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 700.00
  • vergriffen
  • Zwischenlande 2, 2011
  • Direkter Flachdruck/Lithografie
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 68,00 cm x 91,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 700.00
  • vergriffen
  • Zwischenlande 3, 2011
  • Direkter Flachdruck/Lithografie
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 68,00 cm x 91,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 700.00
  • vergriffen

Serien

  • Alle 3 Arbeiten 2011
  • Auflage: 25
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 2000.00
  • vergriffen

Die Vorlagen für die neuesten Arbeiten von Cécile Wick sind Fotografien, welche die Künstlerin bei schwierigem oder „unmöglichem” Licht (für sogenannt normale Fotos) aufgenommen hat. Es sind ausgewählte Momente zu Wasser, zu Land oder von weit oben aus der Vogelperspektive. Die Bilder sind ein wenig unscharf, im Gegenlicht oder durch eine regennasse Scheibe hindurch aufgenommen. Die Künstlerin hat die „nicht perfekten“ Fotografien in der Technik des Steindrucks neu aufgebaut und komponiert. Im Verlauf des Prozesses sind Stimmungen hervorgehoben oder kreiert worden: die Sonne strahlt mit grosser Aura, das Seestück zeigt sich mit gelblichen Flecken und dräuender Wolkendecke, die Grossstadt lockt bei Nacht mit betörenden Lichtspielen. Es sind neue Bilder entstanden. „Zwischenlande“ sind Aufenthaltsorte, wo man kurze Zeit verweilt, an die man sich vielleicht nur diffus erinnert, von denen bloss eine Stimmung im Gedächtnis hängen bleibt. Die Farben sind deshalb nicht knallig, sondern dezent. Die konkrete Information über diese Passagen bleibt vage, man stösst auf Andeutungen, findet eine „Atmosphäre der Durchlässigkeit“. Es sind keine Bilder vom Ziel, sondern von der Reise dorthin. „Nichts zu erkennen, alles ist Schauen, ein stilles Sehen, das zu einem Foto gerinnt, ein Standbild, an das sich kein Name heftet, weil die Landschaft zu schnell vorüberstrich.“ (Hans Jürgen Balmes in: Cécile Wick - America, Zürich 1999.)

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  • Sonja mit Halsschmuck 1988/2011
  • Inkjetdruck
  • Auflage: 50
  • Bildgröße: 40,00 cm x 30,00 cm
  • Blattgröße: 51,00 cm x 40,00 cm
  • Produktion: Gwerder Art AG, Zürich
  • CHF 480.00
  • verfügbar

Die zweite Arbeit von Annelies Ŝtrba und Bernhard Schobinger für den VFO basiert auf einer Fotografie ihrer Tochter Sonja aus dem Jahr 1988. Der Halsschmuck der jungen Frau stammt von Schobinger, dem international bedeutenden Schmuckkünstler. Ŝtrba hat die magische Inszenierung geschaffen. Der Fokus liegt auf der jungen Frau, die ruhig, gelassen, in sich gekehrt vor einem neutralen Hintergrund Platz genommen hat. Der Kopf ist etwas zur Seite geneigt, der Blick nach unten gerichtet, die Hände ruhen auf ihrem Schoss. Die leicht angewinkelten Arme nehmen Bezug zu den Elementen der Halskette. Die Inszenierung und der Braunton der Fotografie erinnern an alte ethnografische Aufnahmen. Der archaisch anmutende Schmuck verstärkt diese Stimmung. Es könnte sich um eine exotische Schönheit in einem fernen Land handeln, deren Aura man festhalten möchte.

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  • Empty Centers 2011 (Unikate)
  • Ölsprayarbeit auf Büttenpapier
  • Auflage: 30
  • Bildgröße: 76,00 cm x 56,00 cm
  • Produktion: Nils Nova
  • CHF 760.00
  • vergriffen

In den letzten zehn Jahren hat Nils Nova unter anderem eine Serie von Bildern geschaffen, die er Empty Centers (Leere Zentren) betitelt hat. Es handelt sich meist um grossformatige Malereien (Akryl oder Öl auf Leinwand oder Baumwolle). Die Bilder sind mit zwei bis vier Farbschichten gemalt, wobei in der Mitte fast keine Farbe aufgetragen wurde, zu den Rändern hin die Farbdichte aber zunimmt. So entsteht ein Verlauf, der einen Farb-Lichtraum evoziert. Für die Empty Centers des VFO, die alle Unikate sind, verwendete der Künstler Ölfarbe. Jedes Motiv sprayte er auf Büttenkarton. „Nils Nova bewegt sich mit seinem Projekt Malerei – in unterschiedlichen Medien und nicht zuletzt auch installativen Kontexten – auf eine Bildhaftigkeit hin, in der die Wahrnehmung von Fläche und Raumillusion fluktuiert und Gegenständlichkeit und reine Abstraktion sich immer wieder überlagern. Auch wenn sich Novas Arbeiten weitgehend an alltäglichen Motiven orientieren und an Fragen, die aus der Malerei selbst erwachsen, so bewegen sie sich doch immer in unscharfen Grenzbereichen, die jede Gewissheit als potentiellen Irrweg erscheinen lassen. Denn die Sensation liegt im eigentlichen Wortsinn nicht im Dargestellten, sondern in der einzig verbindlichen Wirklichkeit der Darstellung.“ Max Wechsler

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  • Chaviolas 1/ 2011
  • Heliogravüre
  • Auflage: 33
  • Bildgröße: 15,00 cm x 22,50 cm
  • Blattgröße: 27,00 cm x 32,50 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 320.00
  • vergriffen
  • Chaviolas 2/ 2011
  • Heliogravüre
  • Auflage: 33
  • Bildgröße: 15,00 cm x 22,50 cm
  • Blattgröße: 27,00 cm x 32,50 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 320.00
  • vergriffen
  • Chaviolas 3/ 2011
  • Heliogravüre
  • Auflage: 33
  • Bildgröße: 15,00 cm x 22,50 cm
  • Blattgröße: 27,00 cm x 32,50 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 320.00
  • vergriffen
  • Chaviolas 4/ 2011
  • Heliogravüre
  • Auflage: 33
  • Bildgröße: 15,00 cm x 22,50 cm
  • Blattgröße: 27,00 cm x 32,50 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 320.00
  • vergriffen

Serien

  • Alle 4 Arbeiten 1-4/2011 zusammen
  • Auflage: 33
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 1200.00
  • vergriffen

Chaviolas ist eine kleine Insel im Silsersee. Seit über 20 Jahren fotografiert die Bildhauerin, Malerin und Zeichnerin Barbara Heé den See und die Insel. Die Landschaftsbilder waren zu Beginn als Inspirationsquelle für ihr zeichnerisches Schaffen gedacht. Es entstanden und es entstehen noch immer eigenständige Schwarz-Weiss-Portraits zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten und bei wechselnden Lichtverhältnissen. Die Hochgebirgslandschaft im Oberengadin spiegelt sich im See. Die malerische Wucht der Landschaft, verdoppelt im Wasser, fasziniert Künstlerinnen und Künstler seit Langem, bekannte Bilder stammen z.B. von Ferdinand Hodler und Albert Steiner. Eine horizontale Linie trennt die Einflusssphäre zwischen oben und unten, zwischen Bild und Abbild. Wenn der See spiegelglatt ist, kann diese Grenze zur Falzlinie eines um 90 Grad gedrehten Rorschachtests werden. Bei diesem psychologischen Test wird ein Faltbild gedeutet, was Rückschlüsse auf die Persönlichkeit geben soll. Die Heliogravüren von Barbara Heé sind keine Persönlichkeitstests, sie zu lesen, zu interpretieren und auf sich wirken zu lassen, ist aber eine erhellende Angelegenheit. Die Bilder offenbaren Ruhe, Erhabenheit und magische Präsenz.

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  • Ohne Titel 2011 (1 von 50 Unikaten)
  • Direkter Flachdruck/Lithografie (Unikate)
  • Auflage: 50
  • Bildgröße: 70,00 cm x 50,00 cm
  • Blattgröße: 50,00 cm x 70,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 480.00
  • vergriffen

Der VFO und Thomi Wolfensberger haben Zuni Halpern zu einem einwöchigen Workshop eingeladen. Der alljährliche Workshop in der Druckwerkstatt von Thomi Wolfensberger bietet Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, die Technik der Lithografie kennen zu lernen. Die Annäherung an die Technik und das Ausprobieren stehen im Vordergrund. Es ist nicht Bedingung, dass letztendlich eine Edition entstehen soll. Zuni Halpern hat sehr experimentell gearbeitet und dabei so viele Blätter gedruckt, dass ein Teil der „Produktion“ des Workshops als Edition herausgegeben werden kann. Die Künstlerin hat sich in letzter Zeit vor allem mit Monotypien und deren Überarbeitung mit Siebdruck befasst. Eine der Herausforderungen bei der Lithografie war für sie, dass die Farben nicht deckend gedruckt werden, sondern dass sie, übereinander liegend, miteinander agieren. Für die Lithodrucke hat die Künstlerin vier Steine und drei Platten bearbeitet und miteinander kombiniert. Mit diesen Motiven und diversen Farben sind ausschliesslich Unikate entstanden. Zuni Halpern hat abstrakte Motive gewählt, die für sie inhaltlich und symbolisch nicht befrachtet sind. Die konzentrisch von einem Punkt ausgehenden Linien sind als Orientierungshilfe oder als Ruhepol in den farbigen Blättern eingesetzt worden. Der Strahlenkranz kommt auch alleine oder doppelt vor: zweimal gedruckt, einmal leicht verschoben, entsteht ein Op Art-Effekt. Expressive Gestik, klare Linien, eine wilde Kombination von Farben: mit diesem Repertoire schafft Zuni Halpern eine fabelhafte Serie von eigenwilligen, kostbaren Unikaten.

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  • Mythological Experience 1/2011
  • Inkjetdruck
  • Auflage: 20
  • Bildgröße: 51,00 cm x 34,00 cm
  • Blattgröße: 61,00 cm x 44,00 cm
  • Produktion: Beat & Susan Etter, Zürich
  • CHF 400.00
  • verfügbar
  • Mythological Experience 2/2011
  • Inkjetdruck
  • Auflage: 20
  • Bildgröße: 51,00 cm x 34,00 cm
  • Blattgröße: 61,00 cm x 44,00 cm
  • Produktion: Beat & Susan Etter, Zürich
  • CHF 400.00
  • verfügbar

Eine Nebelschwade trifft auf eine junge Frau: hochgesteckte Haare, Sommersprossen, diskretes Make-Up, Blümchenkleid. Wer ist diese Frau und worum geht es bei dieser Begegnung? Handelt es sich hier um eine spiritistische Séance, wie wir sie von Fotografien des ausgehenden 19. Jahrhunderts kennen? Oder um ein meteorologisches Phänomen, eine Trockeneis-Party? Der Titel benennt die Inszenierung als mythologische Erfahrung. Eine Erfahrung zwischen einer jungen Frau und einem nebelartigen Gebilde. Jupiter wusste sich in allerlei Daseinsformen zu verwandeln, um in die Nähe des Objekts seiner Begierde zu kommen, sprich um eine Frau zu verführen. Bei der jungen und schönen Jo versuchte er, sie in Form von Nebel zu bezirzen. Istvan Balogh inszeniert im Studio eine moderne Variante der alten Geschichte von Jupiter und Jo. Der Impuls für die vorliegenden Arbeiten kam von Antonio da Corregios Gemälde „Jupiter und Jo“, 1531/32. Auf dem Bild wird die Frau als Rückenakt vorgeführt, eine Nebel-Pranke legt sich um die Hüfte der Frau und sie scheint verzückt nach oben zu blicken. Jupiters Annäherung wird 2011 nicht als plumpe Anmache dargestellt, sondern als eine zärtliche, beinahe immaterielle Verführung. Hier hüllt er sie ein, da flüstert er ihr etwas ins Ohr - worauf sie wohl bald erröten wird.

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