Verena–Conzett–Strasse 7
8004 Zürich
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Öffnungszeiten
Mi 15-20h, Sa 14-17h
oder nach Absprache

Februar 2012

  • Ohne Titel 1/2012
  • Lithografie
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 40,00 cm x 50,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 280.00
  • verfügbar
  • Ohne Titel 2/2012
  • Lithografie
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 50,00 cm x 40,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 280.00
  • verfügbar
  • Ohne Titel 3/2012
  • Lithografie
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 40,00 cm x 50,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 280.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 3 Arbeiten (1-3/2012)
  • Auflage: 25
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 800.00
  • verfügbar

Die Motive in Karin Schwarzbeks Oeuvre lösen sich seit geraumer Zeit mehr und mehr auf. Die Tendenz zur Abstraktion akzentuierte sich während ihres Stipendien-Aufenthaltes in Berlin 2011, wo sie sich auf das Arbeiten auf Papier konzentriert hatte. Die jetzt (auf die Lithosteine) exakt gesetzten Pinselstriche sind das Ergebnis eines Prozesses der Entmaterialisierung von Körpern und Gegenständen. „Sie vermitteln“, wie Irene Müller im Kunstbulletin schreibt, „eine akute Dringlichkeit, das Aufblitzen einer an den Augenblick gebundenen Gegenwart – den Blick auf die Welt im Moment eines Lidschlags.“ Im Gespräch mit Markus Landert beschreibt Karin Schwarzbek: „Im Verlauf der Bildfindung treibe ich die Fragmentierung und Abstraktion der Motive immer weiter voran, so weit, bis der ursprüngliche Inhalt unwichtig wird. Dieser Prozess der Auseinandersetzung wird forciert, bis sich ein Moment der Überblendung einstellt, ein Moment des Schwindels, wie wenn das Licht zu stark wird und alles überstrahlt. In diesem Moment wird die konkrete Bildinformation wie überblendet durch das Fliessen von Farbe und Licht, ohne dass die Erinnerung an das ursprüngliche Motiv vollkommen verloren geht.“ (Markus Landert: Gespräche über Bilder, in: Karin Schwarzbek, 2011)

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  • Ohne Titel 1/2012
  • Lithografie
  • Auflage: 30
  • Bildgröße: 50,00 cm x 40,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 360.00
  • verfügbar
  • Ohne Titel 2/2012
  • Lithografie
  • Auflage: 30
  • Bildgröße: 50,00 cm x 40,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 360.00
  • verfügbar
  • Ohne Titel 3/2012
  • Lithografie
  • Auflage: 30
  • Bildgröße: 50,00 cm x 40,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 360.00
  • verfügbar
  • Ohne Titel 4/2012
  • Lithografie
  • Auflage: 30
  • Bildgröße: 50,00 cm x 40,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 360.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 4 Arbeiten (1-4/2012) zusammen
  • Auflage: 30
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 1200.00
  • verfügbar

Für den VFO hat Schifferle eine Serie von vier Lithografien geschaffen. Der Arbeitsablauf war in seinen Grundzügen vorbereitet, der eigentliche Arbeitsprozess beim Zeichnen gestaltete sich hingegen intuitiv. Auf den Blättern liegen mehrere Farblinien übereinander. Mit dem spontanen Bewegungsablauf gelang es der Künstlerin, eine innere Dynamik einzufangen. Dieser Teil des Prozesses erinnert an eine „écriture automatique“. Die Grafiken sind in kräftigen Farben gehalten – sie lassen die 80er Jahre aufblitzen, ihr Gestus ist wild und ungestüm. Nur ein Teil der Strukturen ist zu entschlüsseln, z. B. stösst man auf fratzenartige Gesichter und Finger im Chaos der hackenschlagenden Linien. Der eigenwillige Rhythmus der Linien verleiht den Lithografien einen mitreissenden Drive.

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  • Lichtobjekt "black/salmon" 2012
  • Lichtobjekt
  • Auflage: 21
  • Abmessung: 26,00 cm x 70,00 cm x 11,00 cm
  • Produktion: Atelier Arthur Berini, Zürich
  • CHF 2900.00
  • vergriffen

Christian Herdeg ist der Schweizer Pionier der Lichtkunst. Seit 1970 arbeitet er mit den leuchtenden Edelgasen Neon und Argon und setzt diese Lichtquellen mit diversen Materialien, geometrischen Formen, sowie Farbfeldern in Bezug und Spannung. Über Jahre entwickelte er eine Palette von Lichtröhren in über 200 Farbnuancierungen, die sich im variationsreichen Zusammenspiel von chromatischen Temperaturen, Abstrahlungen und Überblendungen endlos und dynamisch mischen lassen. Vom Lichtobjekt an der Wand, über die Lichtskulptur aus Elementarformen und -körpern bis zur dynamischen Lichtinstallation im öffentlichen Raum bearbeitet Herdeg sein Feld, lotet es in Serien und Werkzyklen aus. Licht, Schatten und einfache Materialien wie das häufig benutzte Acrylglas, die Farben und Formen der Bildträger bilden Herdegs Partitur. Auf seiner nun über vierzig Jahre andauernden Recherche nach den flüssigen Aggregatszuständen des Lichts, seiner Farbe und Wärme hat er eine eigene Sprache entwickelt und perfektioniert. So forscht Christian Herdeg heute in seinem Atelier – in den letzten Jahren auch mit LED – an neuen Konstellationen von Licht, Farbe und Form weiter. (Juri Steiner)

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  • Thunersee Gebilde 2012 (1 von 13 Unikaten)
  • Bronze-Guss patiniert
  • Auflage: 13
  • Abmessung: 12,00 cm x 18,00 cm x 20,00 cm
  • Produktion: Kunstgiesserei Sitterwerk, St.Gallen
  • CHF 2600.00
  • vergriffen

Die Thunersee Gebilde: Flüssiges Wachs dringt in den kühlen Wasserraum des Thunersees ein, skulptiert diesen und wird von dessen flutender Raumform zugleich plastisch geprägt. Wachs und Wasser ritzen, zeichnen und schreiben sich ineinander ein, sie gebären eine dreidimensionale Graphik. Seit 2002 entstehen diese Wachsobjekte, die dann dem späteren Bronzeguss als Vorlage dienen. Sie bilden ihren Entstehungsprozess ab und sind zugleich Endergebnis desselbigen. Es ist schwer zu sagen, worin genau die Schönheit dieser Objekte liegt. Unterschiedliche Energien schaffen einen besonderen Augenblick voller Poesie und Anmut, der in seiner Ereignishaftigkeit niemals wiederholt werden kann. Bezeichnet man die Wiederholbarkeit der Druckgraphik als ihr ureigenes Wesen, so dürfte es sich bei Filip Haags Thunersee Gebilden am ehesten um „Zustandsdrucke“ handeln, um einmalige gegossene Momente erstarrter Zeitlichkeit, die als bronzenes Unikat Zeugnis ihres aussergewöhnlichen Herstellungsprozesses sind. Obgleich haben die Unikate doch ein Gemeinsames: den leeren inneren Kreis. (Harald Kraemer)

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  • "Anschnitt" I/2011
  • Holzschnitt
  • Auflage: 21
  • Bildgröße: 50,00 cm x 40,00 cm
  • Blattgröße: 52,00 cm x 42,00 cm
  • Produktion: Martina Geist
  • CHF 320.00
  • verfügbar
  • "Ausschnitt" I/2011
  • Holzschnitt
  • Auflage: 21
  • Bildgröße: 50,00 cm x 40,00 cm
  • Blattgröße: 52,00 cm x 42,00 cm
  • Produktion: Martina Geist
  • CHF 320.00
  • verfügbar
  • Nur noch als Paar verfügbar, nicht mehr als Einzelblatt

Die Drucke von Martina Geist haben wesentlichen Anteil an der Erneuerung des Holzschnitts in Deutschland. Seit den späten 1980er Jahren hat sie ein Werk erarbeitet, das in seiner Kombination und Improvisation, im Zusammenklang von überdachter und spielerischer Setzung und in seiner Gleichzeitigkeit von Beobachtung und Einfühlung, strenger Reduktion und atmender Geistigkeit unverwechselbar und singulär ist. In den beiden vorliegenden Holzschnitten erscheinen Gegenstände aus dem Alltag. Linien, Flächen und Farben komponieren ein Raumgefüge, das die umrissenen Objekte abstrahiert. Die Blätter druckt Martina Geist von Hand mit dem Falzbein individuell ab. Sie bekommen dadurch eine malerisch anmutende Gestalt. Mit ihren neuen Arbeiten erreicht Martina Geist eine überraschende Klarheit sowohl im Umgang mit ihren gegenständlichen und Bildraum gebenden Motiven, wie auch in der Abstraktion. Sie experimentiert mit der räumlichen, imaginären Präsenz ihrer Motive. „So kompakt und entschieden es sich dem ersten Blick präsentiert, auf den zweiten, reflektierenden Blick ist das ausschnitthafte Bild ein subtil offenes, sinnliches Angebot.“ (Werner Meyer: Martina Geist „tabula rasa“, Freiburg 2009)

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  • Brixton III, 2008/2011
  • Inkjetdruck
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 34,00 cm x 51,40 cm
  • Blattgröße: 42,00 cm x 59,40 cm
  • Produktion: Beat & Susan Etter, Zürich
  • CHF 360.00
  • verfügbar
  • Diversion 2009/2012
  • Inkjetdruck
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 34,00 cm x 51,40 cm
  • Blattgröße: 42,00 cm x 59,40 cm
  • Produktion: Beat & Susan Etter, Zürich
  • CHF 360.00
  • verfügbar

Die Aufnahmen von Georg Gatsas stammen aus der Serie „Signal The Future“, die einen Einblick in die sozialen Räume der neuen Britischen Bass-Musik gewährt. Die Musik hat ihre Wurzeln im jamaikanischen "Dub" der 1960er Jahre, der auf Soundsystemen aufbaut, die extreme Bässe produzieren konnten. Gezeigt werden Tänzerinnen und Tänzer, Producers, Protagonisten dieser neuen Musik und Stadtteile ihres Ursprungsortes. Der im Süden von London gelegene Stadtteil Brixton ist einer dieser Ursprungsorte, wo europäische, afrikanische und karibische Kultur aufeinander treffen. Die interkulturellen Einflüsse prägen die Musik stark. Bei dieser Szene, die sich vor allem nachts auf abgedunkelten Tanzflächen trifft, steht nicht das Visuelle im Vordergrund, sondern das Hören von Musik und das Tanzen. Eine schwierige Ausgangslage für einen Fotografen, um die Stimmungen – Sound, Community-Feeling – einzufangen. Die für den VFO ausgewählten Bilder zeigen nicht die Akteure der Szene, sondern zwei Stadtaufnahmen aus Brixton. Die Strassen sind verlassen, ein demoliertes Strassenschild „Diversion“ (Umleitung) liegt am Boden. Es ist wohl früher Morgen, der Augenblick, wo man den Club verlässt, den Bass noch spürt, die Musik noch hört und wo man den Trance-Zustand noch kurz vor der Realität schützen möchte.

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