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Öffnungszeiten
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November 2014

  • 2x2, Herzdame 2014
  • Direkter Flachdruck
  • Auflage: 18
  • Bildgröße: 160,00 cm x 50,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 1200.00
  • verfügbar
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„Die Arbeit 2x2, Herzdame stellt eine Art Totem dar. Die äusseren Enden bilden eine Herzdame und das Portrait von Colonel Sanders (Kentucky Fried Chicken). Daran schliessen verschiedene Elemente an, die sich in der Mitte der vier Blätter treffen, um sich auf der gegenüberliegenden Seite fortzusetzen Es ist ein in Grün und Rosa gehaltenes Spiel, das abstrahierte Sujets in eine Gesamtform bringt, die sowohl graphisch- flächig wie auch skulptural gelesen werden kann. Es ist der Versuch, formal paarweise zugeordnete Elemente in einen ,Turm ohne oben und unten oder links und rechts’ münden zu lassen.“ (NH) „Hess nutzt das Potenzial gegebener Bilder und Botschaften und hat für seine Bilder-Geschichten eine Sprache entwickelt, die sich aus der Welt der Waren, der Politik und der Künste gleichermassen speist. Damit agiert er als ein Archivar und Sammler, der die visuellen Erfindungen der ‘Künste des Machens und des Lebens‘ – die weltlichen Zeichen, die verstreut im visuellen Kosmos unserer Gesellschaft zirkulieren – in den Raum der Kunst einfängt.“ (Ch. Ganzenberg: Nic Hess, Drawing Installations 1995-2013).

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  • "Amitiés Végétales" 2014
  • Aquatinta/Pinselätzung
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 69,00 cm x 49,70 cm
  • Blattgröße: 99,50 cm x 76,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 560.00
  • vergriffen
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„Amitiés Végétales“ ist das fünfte Projekt von Mireille Gros für die Edition VFO. Die blauen Flächen und Farbläufe lassen eine Gruppe von Blumen erahnen. Auch der Plattenton zeigt einen Hauch von Blau. Die Arbeit kippt damit keineswegs ins Kühle, sondern erscheint frisch und zart. Mireille Gros sucht nicht die „Blaue Blume“ – obwohl Motiv, Farbe und Titel zu einem solchen Schluss verführen. Das Romantische ist jedoch nicht ganz ausgeklammert, es schimmert in einem Unterton auf. „Als Ausgangslage meiner Arbeitsweise dient weder Theorie, Konzept noch eine bestimmte Idee. Alle Ideen werden so lange wie möglich auf derselben Ebene gehalten ohne eine bestimmte Idee zu bevorzugen, um offen zu sein für den Gang des Verhaltens, den Gang der ,Welt’, den Gang der Natur. Von Moment zu Moment wird das jeweilige Potenzial einer Situation spontan ausgelotet. Was einer gegebenen Situation entspricht, wird erkundet, wobei sich die Bildtechnik ebenfalls jederzeit ändern kann. Es gedeiht, was aus sich selbst heraus entsteht. Es ist ein zweckfreies Vorgehen, ein geschehen und geschehen lassen..." (MG).

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  • Ereignishorizont 1/2014
  • Heliogravüre
  • Auflage: 12
  • Bildgröße: 10,80 cm x 19,00 cm
  • Blattgröße: 46,00 cm x 34,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 320.00
  • verfügbar
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  • Ereignishorizont 2/2014
  • Heliogravüre
  • Auflage: 12
  • Bildgröße: 13,40 cm x 19,00 cm
  • Blattgröße: 46,00 cm x 34,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 320.00
  • verfügbar
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  • Ereignishorizont 3/2014
  • Heliogravüre
  • Auflage: 12
  • Bildgröße: 11,70 cm x 19,00 cm
  • Blattgröße: 46,00 cm x 34,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 320.00
  • verfügbar
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  • Ereignishorizont 4/2014
  • Heliogravüre
  • Auflage: 12
  • Bildgröße: 14,30 cm x 19,00 cm
  • Blattgröße: 46,00 cm x 34,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 320.00
  • verfügbar
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  • Ereignishorizont 5/2014
  • Heliogravüre
  • Auflage: 12
  • Bildgröße: 14,30 cm x 19,00 cm
  • Blattgröße: 46,00 cm x 34,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 0.00
  • verfügbar
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Serien

  • Alle 5 Arbeiten (1-5/2014)
  • Auflage: 12
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 1360.00
  • verfügbar
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Christian Gonzenbach interessiert sich für die B-Seite der Dinge, für die verkehrte oder sich auflösende Welt. Mit der Heliogravüre-Serie «Ereignishorizont» untersucht der Künstler, wie etwas Abwesendes eine Form annimmt, und zeigt die Verwirrung des Menschen angesichts der undurchsichtigen Materie des Nichts. „Gelangt ein Wal aus seinem Element, dem Wasser, aufs Festland, bedeutet dies das Ende seines Lebens und das Verschwinden seiner Welt – traurig wie der Tod eines Sterns. Der Wal bricht unter seiner eigenen Masse zusammen, er wird zu einem schwarzen Loch, da die Schwerkraft zu stark ist. Mit seinem Verschwinden reisst das Tier auch sein Universum mit sich, eine Welt, zu der wir keinen Zugang haben und auch nie haben werden. Von dieser vernichteten Welt nehmen wir nur die schwarze Oberfläche wahr, einen Umriss mit Schatten, unbekannt, voller unklarer Vorstellungen und dunkler Substanz“ (CG).

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  • Inkjet 2014
  • Inkjetdruck in weissem Holzkastenrahmen
  • Auflage: 21
  • Bildgröße: 28,00 cm x 250,00 cm
  • Produktion: Beat & Susan Etter, Zürich
  • CHF 1700.00
  • verfügbar
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Inkjet: Ein Farbspektrum, das geradezu davonfliegt. Inkjet wurde mit einem Tintenstrahldrucker gedruckt, der dank neuen, lichtechten Pigmenttinten feinste Farbtonverläufe besser denn je reproduzieren kann. Auch das Panoramaformat – das gerahmte Werk streckt sich auf volle zweieinhalb Meter – wäre mit klassischen Drucktechniken undenkbar. Was hier allerdings völlig selbstverständlich wirkt und auch wirken soll, nämlich einfach ein verführerisches Farbspektrum, ist eine Komposition, für die Dutzende von Farbtönen bestimmt, positioniert, programmiert, interpoliert, ausgedruckt und optisch immer wieder angepasst wurden. Die Farbenpracht des Originaldrucks verdankt sich den Tintenfarben Yellow, Orange, Vivid Magenta, Vivid Light Magenta, Cyan, Light Cyan, Green und Black. Es versteht sich von selbst, dass sich diese Farbpalette unmöglich im Vierfarbendruck reproduzieren lässt. Was die Wirkung der Farben betrifft, lässt sich dieses Werk nur im Original beurteilen. Inkjet zeigt nicht, was man auf den ersten Blick vermuten könnte: Wir sehen hier kein Sonnenlichtspektrum, sondern einen neu entwickelten Farbtonverlauf mit einer Symmetrie, mit einer kalten und einer warmen Hälfte. Der kinetische Effekt des Verlaufs wird beschleunigt durch eine speerförmige Silhouette, die auch in die unsichtbaren Spektralbereiche vorzudringen scheint. Ein Werk übrigens, das schöner fliegt, wenn es höher als üblich aufgehängt wird.

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