Verena–Conzett–Strasse 7
8004 Zürich
T +41 44 241 53 00

Öffnungszeiten
Mi 15-20h, Sa 14-17h
oder nach Absprache

Mai 2016

  • Finally Unfinished..., 2016
  • Lithografie mit je 2 Faltungen
  • Auflage: 21
  • Bildgröße: 76,00 cm x 56,00 cm
  • Blattgröße: 76,00 cm x 56,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 640.00
  • verfügbar
  • They Seemed Mysterious..., 2016
  • Lithografie mit je 2 Faltungen
  • Auflage: 21
  • Bildgröße: 76,00 cm x 56,00 cm
  • Blattgröße: 76,00 cm x 56,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 640.00
  • verfügbar

Das vorliegende Multiple besteht aus sieben Kupferplatten, die auf einer mit schwarzer Druckfarbe grundierten Sperrholzplatte montiert sind. Eine der Kupferplatten ist besiebdruckt. Die Arbeit verbindet die kompositorische Struktur eines Bildes von Piet Mondrian mit einer Detailansicht des Wagenlenkers von Delphi, einer antiken Vollfigur-Statue aus dem 5. Jahrhundert v.Chr. Die Bronzeskulptur – von der lediglich Hand und gebrochene Zügel zu sehen sind – stellt einen Wagenlenker im Augenblick dar, in dem er sein Gespann vor die jubelnden Zuschauer lenkt, um die Sieger-Huldigung zu empfangen. Trotz der Tragweite des Moments hat der Athlet seine Gefühle unter Kontrolle und strahlt stoischen Gleichmut aus. Mondrian wiederum abstrahiert in seiner Malerei die sichtbare Welt auf Horizontale und Vertikale, die eine Spannung erzeugen, welche „zum Ausgleich drängt.“ Das Multiple von Santoro vereint die scheinbar statischen Linien der modernistischen Komposition und die Anspielungen auf Bewegung und Dynamik der antiken Skulptur. Scheinbar entgegengesetzt – hier die figurative Skulptur, dort das abstrakte Bild – verbindet beide eine subtile Auffassung von Formsprache: Zeit wird in einer räumlichen Koordinate gefasst und Fläche weitet sich zum Raum.

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  • "Liquid Landscape" 1/2016
  • Inkjetdruck
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 36,00 cm x 51,00 cm
  • Blattgröße: 42,00 cm x 59,50 cm
  • Produktion: Ursula Heidelberger, Zürich
  • CHF 480.00
  • verfügbar
  • "Liquid Landscape" 2/2016
  • Inkjetdruck
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 36,00 cm x 51,00 cm
  • Blattgröße: 42,00 cm x 59,50 cm
  • Produktion: Ursula Heidelberger, Zürich
  • CHF 480.00
  • verfügbar
  • "Liquid Landscape" 3/2016
  • Inkjetdruck
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 36,00 cm x 51,00 cm
  • Blattgröße: 42,00 cm x 59,50 cm
  • Produktion: Ursula Heidelberger, Zürich
  • CHF 480.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 3 Arbeiten (1-3/2016)
  • Auflage: 25
  • Produktion: Ursula Heidelberger, Zürich
  • CHF 1300.00
  • verfügbar

In einer Weiterentwicklung des Zyklus „Liquid Landscapes“ erschafft Katrin Freisager archaisch anmutende, fiktive Landschaftsbilder. Die Künstlerin komponiert mit Tusche, Pigmenten, Ölen, Wasser und weiteren Hilfsmitteln Bilder, die sie zuvor in der Vorstellung entwickelt hat. Dazu baut sie ein dreidimensionales Bilderlabor im Studio auf, fügt laufend neue „Zutaten“ bei und hält so die Kompositionen in Bewegung. Im steten Fluss der so entstehenden Bilder beobachtet sie das Geschehen konzentriert und hält mit der Kamera in entscheidenden Momenten das Szenario fest. Dabei entsteht das fotografische Bild einer fiktiven Landschaft. Den Schaffensprozess könnte man vielleicht als einen alchemistischen bezeichnen, mit dem die Künstlerin versucht, nahe an die eigene Vision eines Bildes heranzukommen. Das Unkontollierbare und Unvorhergesehene spielt dabei eine grosse Rolle und ist Gegenspieler und Verbündeter zugleich.
Ursprung dieser Arbeiten ist die Frage nach der Darstellbarkeit von gesehenen Bildern, in denen sich Emotionen, Erlebtes und Erinnerungen manifestieren. Das aufgebaute Setting im Studio ist ein Hilfsmittel, mit dem es möglich ist, Vorstellungen von Landschaften, die in dieser Form nie existiert haben, darzustellen und erfahrbar zu machen.

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  • Ohne Titel (Überdruck) 1/2016
  • Holzschnitt
  • Auflage: 22
  • Bildgröße: 70,00 cm x 54,00 cm
  • Blattgröße: 82,00 cm x 66,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 600.00
  • vergriffen
  • Ohne Titel (Überdruck) 2/2016
  • Holzschnitt
  • Auflage: 22
  • Bildgröße: 70,00 cm x 54,00 cm
  • Blattgröße: 82,00 cm x 66,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 600.00
  • vergriffen

Überdrucke / Overprints. Ausgangspunkt für die zwei vorliegenden Holzschnitte sind acht schwarz-weisse Ölkreide-Zeichnungen mit verschiedenen Motiven, aus dem Jahr 1999. Diese bestehen aus horizontal-vertikal gitterartigen Strukturen, die ohne jegliche Bearbeitung übernommen und mit digitalem Laser aus Birkenholzplatten ausgeschnitten werden. Corsin Fontana kombiniert jeweils zwei bis drei verschiedene Platten, die in bewusst gewählter Reihenfolge gedruckt werden. Das konzentrierte Schwarz der Druckfarbe wird bei den ersten Durchgängen mit etwas Transparentweiss aufgehellt. Durch diese variablen Schwarztöne werden die einzelnen Ebenen sichtbar, die Überdrucke erreichen eine räumliche Tiefe. Die neu entstandenen Motive bestehen aus unterschiedlichen Verdichtungen und Leerstellen, die dem Licht mehr oder weniger Durchlass ermöglichen. Die Motivränder sind offen, die schwarze Farbe ist raumgreifend, die weisse Fläche raumverdrängend. Die Motive können sich dadurch ausdehnen, grenzenlos in Raum und Zeit. (S.F.)

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  • Betende Hände 2016
  • Lithografie
  • Auflage: 17
  • Bildgröße: 42,50 cm x 59,50 cm
  • Blattgröße: 42,50 cm x 59,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 320.00
  • verfügbar
  • Himmel, Auge, Rocaille, 2016
  • Lithografie
  • Auflage: 17
  • Bildgröße: 35,00 cm x 43,00 cm
  • Blattgröße: 35,00 cm x 43,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 280.00
  • verfügbar
  • Riss 2016
  • Lithografie
  • Auflage: 17
  • Bildgröße: 58,00 cm x 75,50 cm
  • Blattgröße: 58,00 cm x 75,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 400.00
  • verfügbar
  • Arme 2016
  • Lithografie
  • Auflage: 17
  • Bildgröße: 65,00 cm x 45,00 cm
  • Blattgröße: 65,00 cm x 45,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 320.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 4 Arbeiten (2016)
  • Auflage: 17
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 1200.00
  • verfügbar

Den Kern des gesamten zeichnerischen Werkes von Sabian Baumann könnte man mit dem Satz zusammenfassen: Normalität ist eine Ausnahme im Raum und in der Zeit. Die Unterschiede zwischen Kulturen und Szenen, Sprachen und Mentalitäten, Jahrzehnten und Jahrhunderten sind offensichtlich. Diese Unterschiede sind nicht ineinander übersetzbar und können auch nicht eliminiert werden. Individuen sind einzigartige Collagen. Das ‚Ich’ konstituiert sich aus unterschiedlichen Facetten wie Gene, Wissen, Habitus, Nahrung etc. Die Substanz, aus der wir gemacht sind, ist so alt wie das Universum.
In den Zeichnungen repräsentieren Zitate verschiedener Ästhetiken aus Kunst,Populärkultur, Fotografie und Baumanns „eigene“ Ästhetik dieses disparate Patchwork, das wir und die Welt sind. Wertvorstellungen werden umgewertet durch Paradoxien, lyrische Momente und Humor. Auch den vier Lithografien aus der Serie „Interpretationen“, die von zeichnenden Händen geprägt wird, liegt dieses Konzept zugrunde.

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  • stream 2016
  • Video
  • Auflage: 17
  • Abmessung: 7,30 cm x 10,80 cm x 1,50 cm
  • Produktion: Gery Hofer, Zürich
  • CHF 1700.00
  • verfügbar

In der Videoarbeit stream von Judith Albert werden wir zum Beobachter des Beobachters, resp. der Beobachterin: wir befinden uns in einer Pappmaché-Höhle, im Vordergrund kauert die Künstlerin am Boden und betrachtet nahezu reglos die Welt draussen. Die Höhle und die Silhouette der Künstlerin sind schwarz, die „Welt“ dagegen zieht in betörenden, ineinander geschachtelten Farbfeldern vorbei. Die geometrischen Strukturen lassen kaum Gegenständliches erkennen, manchmal erinnern sie an eine Landschaft, an Städte – sie lösen sich jedoch gleich wieder auf und „streamen“ schwarmartig weiter.
Wir sehen der Künstlerin beim Betrachten zu und wähnen uns in einer besseren (höheren) Position, vergessen dabei aber, dass wir einfach tiefer in der Höhle stecken und nicht mehr wissen als sie. Ein weites Feld von Interpretationen eröffnet sich uns: Denken wir an einen ironischen Wink zu Platos Höhlengleichnis, an die Schatten, die wir für die reale Welt halten? Oder schauen wir einer Figur von Caspar David Friedrich (dem Mönch am Meer oder dem Wanderer im Gebirge) über die Schulter und verlieren uns sehnsüchtig in der Weite der Landschaft? Wollen wir den Vergleich bemühen, dass wir aus der Sicht der Evolution immer noch in einer Höhle sitzen, aber über Technologien verfügen, die uns überfordern, einlullen und schon lange überholt haben?
Judith Alberts Video erzählt auf grossartige Weise, en miniature, vom Träumen, Zuschauen, Reisen, Erleben der Welt und von deren Deutungsmöglichkeiten.

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