Verena–Conzett–Strasse 7
8004 Zürich
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Öffnungszeiten
Mi 15-20h, Sa 14-17h
oder nach Absprache

Februar 2018

  • Ohne Titel 1/2017
  • Lithografie
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 84,00 cm x 59,50 cm
  • Blattgröße: 84,00 cm x 59,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 600.00
  • verfügbar
  • Ohne Titel 2/2017
  • Lithografie
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 84,00 cm x 59,50 cm
  • Blattgröße: 84,00 cm x 59,50 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 600.00
  • verfügbar

Dem Nichtsichtbaren nahe sein

Das Gewissen schleift und schärft die raue Oberfläche einer elenden Wirklichkeit.
Bohrende Fragen. Ohne Klang und Wort ins Morgen.
Schwere Zungen stolpern über den doppelten Boden der Sprachlosigkeit.
Dahinter diffuse Bruchkanten einer Biographie.
Verzückung. Erschütterung.
Zuviel Lärm, zuviel Farbe.
Nervöse Empfindlichkeiten malen Trugbilder. Erinnerungsfetzen verbeißen sich an einem Selbstportrait und füllen eine diffuse Abwesenheit auf.
Schattenhafte Sehnsüchte.
Ein unsorgfältig aufgeräumtes Leben öffnet den Abgrund zwischen dem, was ist, und dem, was sein könnte.
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Gesammeltes Schweigen.
Ich möchte hinter dem Sichtbaren dem Nichtsichtbaren nahe sein.

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  • "Citrus/Ocean Blue", 2018
  • Lichtobjekt
  • Auflage: 21
  • Abmessung: 26,00 cm x 70,00 cm x 11,50 cm
  • Produktion: Atelier Herdeg
  • CHF 3400.00
  • vergriffen
  • Argonröhren, Acrylglashaube

Für die Edition VFO hat Christian Herdeg wieder ein Lichtobjekt geschaffen. Herdeg ist der bekannteste (und einzige) Künstler der Schweiz, der sich ausschliesslich der Lichtkunst verschrieben hat. Einen Teil seines Schaffens kann man auch als Farblichtmalerei bezeichnen.
Das Multiple „Citrus/Ocean Blue“ ist ein weiteres Werk der Serie „Licht vor Licht“, d.h., es sind zwei unterschiedliche Lichtquellen, Argon-Lichtröhren, hintereinander montiert: Citrus und Ocean Blue. Diese Zusammensetzung ergibt folgendes „Gemälde“: in der Mitte ein intensives oranges Licht, auf der Rückwand der Box blaue und an der Wand violette Lichtfelder.
Das Lichtverhalten kann wissenschaftlich erklärt werden. Licht wird absorbiert oder emittiert, es herrschen Gesetze von Physik und Chemie. Was das Licht in der Betrachterin/im Betrachter auslöst, entzieht sich streng wissenschaftlichen Kriterien. Ins Spiel kommen Atmosphäre, Gestimmtheit, Erinnerungen, Anziehungskraft, Ästhetik. Christian Herdeg überlässt/schenkt der betrachtenden Person die Deutungshoheit, es gibt keine Fixierung auf Religion, Psychologie, Politik, Farbenlehre etc. Das Objekt - mit einer Acrylglashaube werden die Lichtquellen geschützt - wird so zu einem „Licht-Behälter“, einem „Luxarium“, für individuelle Offenbarungen.

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  • Chaviolas 1/2018
  • Kohlenpigment Inkjetdruck
  • Auflage: 35
  • Bildgröße: 18,00 cm x 27,00 cm
  • Blattgröße: 29,70 cm x 38,20 cm
  • Produktion: Ursula Heidelberger, Zürich
  • CHF 300.00
  • verfügbar
  • Chaviolas 2/2018
  • Kohlenpigment Inkjetdruck
  • Auflage: 35
  • Bildgröße: 18,00 cm x 27,00 cm
  • Blattgröße: 29,70 cm x 38,20 cm
  • Produktion: Ursula Heidelberger, Zürich
  • CHF 300.00
  • verfügbar
  • Chaviolas 3/2018
  • Kohlenpigment Inkjetdruck
  • Auflage: 35
  • Bildgröße: 18,00 cm x 27,00 cm
  • Blattgröße: 29,70 cm x 38,20 cm
  • Produktion: Ursula Heidelberger, Zürich
  • CHF 300.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 3 Arbeiten (1-3/(2018)
  • Auflage: 35
  • Produktion: Ursula Heidelberger, Zürich
  • CHF 800.00
  • verfügbar

Die vorliegenden Chaviolas-Drucke sind die dritte Serie von Bildern des Oberengadins, welche die Edition VFO herausgibt (Chaviolas ist der Name einer bewaldeten Insel im Silsersee). Auf Heliogravüren und direkte Flachdrucke folgen jetzt Kohlenpigment Inkjetdrucke. Die fotografische Erkundung der Silser Landschaft ist eine Langzeitstudie Barbara Heés. Mit See, Berg, Wald, Schnee und Mond sind die wichtigsten Elemente wieder versammelt. Waren die früheren Editionen gespiegelte Panorama-Ansichten, so zeigen die neuen Werke scherenschnittartige Kontraste (1 und 3) und eine dunstige Unschärfe (2). Die Stimmungen der Landschaften sind dunkler geworden, aber sie bleiben erhaben und geheimnisvoll. Es sind zeitlose Aufnahmen. Die Natur, man weiss es, ist unberechenbar und gefährlich, doch man kann nicht umhin, das Poetische in den Bildern zu suchen und so der Sehnsucht nach der „unberührten“, paradiesischen Landschaft nachzugeben.
„Wenn Barbara Heé uns einlädt, in ihr Langzeitprojekt ’Chaviolas’ einzutauchen, so lässt sie uns an einem ästhetischen und philosophischen Prozess des Befragens, Negierens und Synthetisierens teilhaben. Die Recherche führt von Innen nach Aussen – und wieder zurück. Wir werden Zeugen, wie sie den ‚Atemraum des Vertrauens’ auslotet, die Natur nach Ordnungen, Rhythmen absucht, bestimmten Strukturen nachspürt und ihre Bilder zu Resonanzkörpern dieser klingenden Welt werden lässt.“ (Claudia Jolles, aus: Barbara Heé, Chaviolas, Verlag Lars Müller, 2010)

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  • "On The Town" 1/2017
  • Lithografie
  • Auflage: 30
  • Blattgröße: 51,00 cm x 42,00 cm
  • Produktion: Felix Bauer, Köln
  • CHF 400.00
  • verfügbar
  • "On The Town" 2/2017
  • Lithografie
  • Auflage: 30
  • Blattgröße: 51,00 cm x 42,00 cm
  • Produktion: Felix Bauer, Köln
  • CHF 400.00
  • verfügbar
  • "On The Town" 3/2017
  • Lithografie
  • Auflage: 30
  • Blattgröße: 51,00 cm x 42,00 cm
  • Produktion: Felix Bauer, Köln
  • CHF 400.00
  • verfügbar
  • "On The Town" 4/2017
  • Lithografie
  • Auflage: 30
  • Blattgröße: 51,00 cm x 42,00 cm
  • Produktion: Felix Bauer, Köln
  • CHF 400.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 4 Arbeiten (1-4/(2017)
  • Auflage: 30
  • Produktion: Felix Bauer, Köln
  • CHF 1400.00
  • verfügbar

Der britische Künstler Richard Deacon ist für seine plastischen Arbeiten in Keramik, Stahl, Aluminium, Holz bekannt. 2015 zeigte das Kunstmuseum Winterthur eine grosse Ausstellung über sein Werk („On The Other Side“).
Für die Edition VFO hat er nun vier Lithografien geschaffen. „On The Town“ 1-4 zeigen Schraffuren, Muster, Strukturen und „Gebilde“ in schwarz, blau, rot und grün. Inspiriert wurde der Künstler – wie es der Titel andeutet – von einer städtischen Landschaft. Deacon sieht in den vier Blättern urbane, unbegrenzte Oberflächen ohne Horizonte. Damit meint er aber nicht nur die Architektur, sondern auch das lustbetonte Treiben in der Stadt. „To be on the town“ bedeutet auch, dass man (in der Stadt) im Ausgang ist, Party macht, abfeiert.
Mit rhythmisch gesetzten Strichen oder einer nicht abgesetzten Linie evoziert Deacon eine Sicht auf das Unbändige der Stadt: kantig, weich, hart. Die kaum merkliche, leichte Unschärfe der Arbeiten 2 und 4 kommt durch den 2-fachen Druck der Kreidezeichnung (1x farbig, 1x schwarz) zustande. Ein sanftes Flimmern wird wahrnehmbar.
Für den britischen Künstler ist London DIE Stadt. Von ihr sagt man: „Who’s tired of London, is tired of life“ (wer London langweilig findet, findet das Leben langweilig). Die Grafiken sind eine (stille) Wucht an Bewegung und Leben und man kann sich, wie an London, nicht daran sattsehen.

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