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oder nach Absprache

Förderprojekt 08

  • Ohne Titel 1/2008 (Diptychon)
  • Kaltnadelradierung
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 25,00 cm x 20,00 cm
  • Blattgröße: 55,00 cm x 76,50 cm
  • Produktion: Druckwerkstatt Lenzburg
  • CHF 400.00
  • vergriffen
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  • Ohne Titel 2/2008
  • Kaltnadelradierung
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 25,00 cm x 20,00 cm
  • Blattgröße: 55,00 cm x 45,00 cm
  • Produktion: Druckwerkstatt Lenzburg
  • CHF 240.00
  • verfügbar
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  • Ohne Titel 3/2008
  • Kaltnadelradierung
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 25,00 cm x 20,00 cm
  • Blattgröße: 55,00 cm x 45,00 cm
  • Produktion: Druckwerkstatt Lenzburg
  • CHF 240.00
  • verfügbar
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Serien

  • Alle 3 Arbeiten (I-III/08)
  • Auflage: 15
  • Produktion: Druckwerkstatt Lenzburg
  • CHF 800.00
  • vergriffen
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"Beim Zeichnen folge ich verborgenen Inhalten. Ich versuche, mich ihnen anzunähern mit Hilfe der poetischen Interpretation von Bildern. Bei der Formulierung von diesen wende ich mich den Formen der Natur zu. Die Ordnungen und Muster, die daraus entstehen, bestimmen dabei die funktionellen (hinweisenden) und die formellen (besingenden) Qualitäten des Werkes innerhalb seiner medialen Realität."

Förderprojekt 08

Im Jahr 2008 feiert der Verein für Originalgraphik (VFO) sein 60-jähriges Bestehen. Zum Geburtstag beschenkte man sich selber und zwar mit dem Förderprojekt 08 – eine dezente Methode von Antiaging. Der VFO bot jungen Schweizer Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, erste Erfahrungen auf dem Gebiet der Druckgrafik zu sammeln (d.h. die Kunstschaffenden sollten eine Technik wählen, mit der sie bis anhin noch nie gearbeitet hatten).
Die Auswahl der Kunstschaffenden erfolgte in einem mehrstufigen Prozess. Zum einen fragte der VFO direkt interessante junge Künstlerinnen und Künstler an. Zum anderen wurden alle wichtigen Kunstschulen in der Schweiz angeschrieben mit der Bitte, dass sie jeweils zwei Kunstschaffende auswählen, die ein Projekt einreichen möchten. Aus allen eingereichten Projekten wählte dann eine Jury, bestehend aus Vorstandsmitgliedern und externen Fachleuten, Künstlerinnen und Künstler aus, denen in der Folge ein Workshop-Besuch ermöglicht wurde.
Die TeilnehmerInnen des Projekts erhielten die Möglichkeit, in einem Druckatelier ihrer Wahl einen Workshopvon ca. einer Woche Dauer zu besuchen. Die gesamten Kosten wurden vom VFO getragen. Ziel des Workshops war nicht, ein druckfertiges Produkt vorzulegen, sondern sich mit einer bestimmten Technik vertraut zu machen.
Um die Nachhaltigkeit der Workshop-Phase zu vertiefen erhielt jede(r) Kunstschaffende die Gelegenheit - mit den gemachten Erfahrungen - eine Gruppe von 2 bis 4 Arbeiten in einer kleinen Auflage für den VFO herzustellen. Die entstandenen Drucke werden nun im November 2008 in einer Förderkoje an der Kunst Zürich 08 gezeigt. Anschliessend waren die Arbeiten während rund drei Monaten mit der Novemberedition 2008 in den Räumen des VFO zu sehen.

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  • < LICHTER ATEM > 08 (Diptychon)
  • Lithografie
  • Auflage: 20
  • Bildgröße: 108,00 cm x 157,00 cm
  • Blattgröße: 108,00 cm x 157,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 800.00
  • vergriffen
  • Anfragen

Wir sind in einer scheinbar undefinierbaren Welt gelandet, resp. dahin entführt worden. Julia Steiner hat eine Lithografie (ein Diptychon) entworfen, in der man, losgelöst von eindeutiger Figuration, assoziativ weiterschauen kann. Ist es ein Traum, eine Vision, eine Explosion in schwarz-weiss? Existieren Partikel von Realität? Die Künstlerin ist ihrem Stil und ihrer Arbeitsweise treu geblieben: die Arbeit entsteht ohne vorheriges Konzept, sie beginnt im Moment, wo der Pinsel auf den Stein gesetzt wird. Dann entwickelt sich Steiners écriture. Bei diesem zweiteiligen Werk hat sie sich wie kaum vorher in Richtung Abstraktion bewegt und somit das Blick- und Interpretationsfeld noch weiter geöffnet. Die Schreibweise „LICHTER ATEM“ lässt offen, ob mit „LICHTER“ das Adjektiv licht mit der Bedeutung hell, schwerelos, leicht gemeint ist oder das Substantiv Licht im Plural. Ein weites Feld von Assoziationen liegt vor uns: Atem und Licht als Grundlagen der Existenz.

Förderprojekt 08

Im Jahr 2008 feiert der Verein für Originalgraphik (VFO) sein 60-jähriges Bestehen. Zum Geburtstag beschenkte man sich selber und zwar mit dem Förderprojekt 08 – eine dezente Methode von Antiaging. Der VFO bot jungen Schweizer Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, erste Erfahrungen auf dem Gebiet der Druckgrafik zu sammeln (d.h. die Kunstschaffenden sollten eine Technik wählen, mit der sie bis anhin noch nie gearbeitet hatten).
Die Auswahl der Kunstschaffenden erfolgte in einem mehrstufigen Prozess. Zum einen fragte der VFO direkt interessante junge Künstlerinnen und Künstler an. Zum anderen wurden alle wichtigen Kunstschulen in der Schweiz angeschrieben mit der Bitte, dass sie jeweils zwei Kunstschaffende auswählen, die ein Projekt einreichen möchten. Aus allen eingereichten Projekten wählte dann eine Jury, bestehend aus Vorstandsmitgliedern und externen Fachleuten, Künstlerinnen und Künstler aus, denen in der Folge ein Workshop-Besuch ermöglicht wurde.
Die TeilnehmerInnen des Projekts erhielten die Möglichkeit, in einem Druckatelier ihrer Wahl einen Workshopvon ca. einer Woche Dauer zu besuchen. Die gesamten Kosten wurden vom VFO getragen. Ziel des Workshops war nicht, ein druckfertiges Produkt vorzulegen, sondern sich mit einer bestimmten Technik vertraut zu machen.
Um die Nachhaltigkeit der Workshop-Phase zu vertiefen erhielt jede(r) Kunstschaffende die Gelegenheit - mit den gemachten Erfahrungen - eine Gruppe von 2 bis 4 Arbeiten in einer kleinen Auflage für den VFO herzustellen. Die entstandenen Drucke werden nun im November 2008 in einer Förderkoje an der Kunst Zürich 08 gezeigt. Anschliessend waren die Arbeiten während rund drei Monaten mit der Novemberedition 2008 in den Räumen des VFO zu sehen

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  • Ohne Titel I/08
  • Lithografie
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Blattgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Produktion: Urban Stoob, St. Gallen
  • CHF 240.00
  • verfügbar
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  • Ohne Titel II/08
  • Lithografie
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Blattgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Produktion: Urban Stoob, St. Gallen
  • CHF 240.00
  • verfügbar
  • Anfragen
  • Ohne Titel III/08
  • Lithografie
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Blattgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Produktion: Urban Stoob, St. Gallen
  • CHF 240.00
  • verfügbar
  • Anfragen
  • Ohne Titel IV/08
  • Lithografie
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Blattgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Produktion: Urban Stoob, St. Gallen
  • CHF 240.00
  • verfügbar
  • Anfragen

Serien

  • Alle 4 Arbeiten (I-IV/08)
  • Auflage: 15
  • Produktion: Urban Stoob, St. Gallen
  • CHF 800.00
  • verfügbar
  • Anfragen

Kopainig ist ein grosser Sammler. Häuser, Bäume, Kultur - auf seinen Reisen wird vieles fotografiert und festgehalten. Die Fotografien bilden aber nicht ausschliesslich die Basis für seine Werke, einiges entsteht während des zeichnerischen Prozesses. Neben Reihungen von Architektur-Elementen wie z.B. von verschiedenen Säulen oder Mauerstücken finden sich auch Assoziationsbögen zu bestimmten Begriffen: von „Mauerteile“ über „Teilchenbeschleuniger“ zu „Mitteilung“ und „Teilungsverfahren“ (dazwischen viele andere Begriffe). Es ist ein freies, enzyklopädisch anmutendes Assoziieren. Die vom Menschen bearbeitete Natur wird vermessen und geordnet, was einerseits die eigene Situierung in der Welt erleichtert, andererseits die Skurrilitäten von manchen Ergebnissen offenbart. Kopainigs künstlerische Auslegeordnung der Welt animiert dazu, den Faden aufzunehmen und weiterzuspinnen. Die Mauerstücke lassen sich etwa in Berlin oder Israel/Palästina verorten (vielleicht sogar im eigenen Garten?) und der Begriffskette könnte - nach der Weltreise im Kopf - z.B. noch „teilhaben“ beigefügt werden.

Förderprojekt 08

Im Jahr 2008 feiert der Verein für Originalgraphik (VFO) sein 60-jähriges Bestehen. Zum Geburtstag beschenkte man sich selber und zwar mit dem Förderprojekt 08 – eine dezente Methode von Antiaging. Der VFO bot jungen Schweizer Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, erste Erfahrungen auf dem Gebiet der Druckgrafik zu sammeln (d.h. die Kunstschaffenden sollten eine Technik wählen, mit der sie bis anhin noch nie gearbeitet hatten).
Die Auswahl der Kunstschaffenden erfolgte in einem mehrstufigen Prozess. Zum einen fragte der VFO direkt interessante junge Künstlerinnen und Künstler an. Zum anderen wurden alle wichtigen Kunstschulen in der Schweiz angeschrieben mit der Bitte, dass sie jeweils zwei Kunstschaffende auswählen, die ein Projekt einreichen möchten. Aus allen eingereichten Projekten wählte dann eine Jury, bestehend aus Vorstandsmitgliedern und externen Fachleuten, Künstlerinnen und Künstler aus, denen in der Folge ein Workshop-Besuch ermöglicht wurde.
Die TeilnehmerInnen des Projekts erhielten die Möglichkeit, in einem Druckatelier ihrer Wahl einen Workshopvon ca. einer Woche Dauer zu besuchen. Die gesamten Kosten wurden vom VFO getragen. Ziel des Workshops war nicht, ein druckfertiges Produkt vorzulegen, sondern sich mit einer bestimmten Technik vertraut zu machen.
Um die Nachhaltigkeit der Workshop-Phase zu vertiefen erhielt jede(r) Kunstschaffende die Gelegenheit - mit den gemachten Erfahrungen - eine Gruppe von 2 bis 4 Arbeiten in einer kleinen Auflage für den VFO herzustellen. Die entstandenen Drucke werden nun im November 2008 in einer Förderkoje an der Kunst Zürich 08 gezeigt. Anschliessend waren die Arbeiten während rund drei Monaten mit der Novemberedition 2008 in den Räumen des VFO zu sehen

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  • Liebesstiche 2 (Pony) 2008
  • Radierung/Aquatinta
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 26,00 cm x 16,00 cm
  • Blattgröße: 46,00 cm x 34,00 cm
  • Produktion: Gabriela Seiler, Zürich
  • CHF 240.00
  • verfügbar
  • Anfragen
  • Liebesstiche 3 (Landschaft) 2008
  • Radierung/Aquatinta
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 16,00 cm x 26,00 cm
  • Blattgröße: 34,00 cm x 46,00 cm
  • Produktion: Gabriela Seiler, Zürich
  • CHF 240.00
  • verfügbar
  • Anfragen

Serien

  • Beide Arbeiten 2008
  • Auflage: 15
  • Produktion: Gabriela Seiler, Zürich
  • CHF 400.00
  • verfügbar
  • Anfragen

"Am liebsten zeichne ich. Dabei arbeite ich aus dem Inneren, dem Gedächtnis, wie auch mit intuitiven, repetitiven Formen. Zusätzlich mit Vorlagen (beispielsweise Fotografien) – ich nenne diese «äussere Bilder». Intuitiv mache, suche, sammle und ordne ich sie. Beim Zeichnen gilt für mich das «Etwas», das, was mich ein Bild wählen liess, auszumachen. Die ausgewählten äusseren Bilder und die inneren Bilder, sowie manchmal geschriebene Sprache, kombiniere und vermenge ich in meinen Zeichnungen. Liebesstiche sind zwei Sujets, die, durch den VFO ermöglicht, meine Auseinandersetzung mit Kupferdruck und ausgewählten Aspekten der «Liebe» darstellen."

Förderprojekt 08

Im Jahr 2008 feiert der Verein für Originalgraphik (VFO) sein 60-jähriges Bestehen. Zum Geburtstag beschenkte man sich selber und zwar mit dem Förderprojekt 08 – eine dezente Methode von Antiaging. Der VFO bot jungen Schweizer Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, erste Erfahrungen auf dem Gebiet der Druckgrafik zu sammeln (d.h. die Kunstschaffenden sollten eine Technik wählen, mit der sie bis anhin noch nie gearbeitet hatten).
Die Auswahl der Kunstschaffenden erfolgte in einem mehrstufigen Prozess. Zum einen fragte der VFO direkt interessante junge Künstlerinnen und Künstler an. Zum anderen wurden alle wichtigen Kunstschulen in der Schweiz angeschrieben mit der Bitte, dass sie jeweils zwei Kunstschaffende auswählen, die ein Projekt einreichen möchten. Aus allen eingereichten Projekten wählte dann eine Jury, bestehend aus Vorstandsmitgliedern und externen Fachleuten, Künstlerinnen und Künstler aus, denen in der Folge ein Workshop-Besuch ermöglicht wurde.
Die TeilnehmerInnen des Projekts erhielten die Möglichkeit, in einem Druckatelier ihrer Wahl einen Workshopvon ca. einer Woche Dauer zu besuchen. Die gesamten Kosten wurden vom VFO getragen. Ziel des Workshops war nicht, ein druckfertiges Produkt vorzulegen, sondern sich mit einer bestimmten Technik vertraut zu machen.
Um die Nachhaltigkeit der Workshop-Phase zu vertiefen erhielt jede(r) Kunstschaffende die Gelegenheit - mit den gemachten Erfahrungen - eine Gruppe von 2 bis 4 Arbeiten in einer kleinen Auflage für den VFO herzustellen. Die entstandenen Drucke werden nun im November 2008 in einer Förderkoje an der Kunst Zürich 08 gezeigt. Anschliessend waren die Arbeiten während rund drei Monaten mit der Novemberedition 2008 in den Räumen des VFO zu sehen.

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  • Ohne Titel 1/2008
  • Lithografie
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 40,00 cm x 40,00 cm
  • Blattgröße: 40,00 cm x 40,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 240.00
  • vergriffen
  • Anfragen
  • Ohne Titel 2/2008
  • Lithografie
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 40,00 cm x 40,00 cm
  • Blattgröße: 40,00 cm x 40,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 240.00
  • vergriffen
  • Anfragen

Serien

  • Beide Arbeiten (1+2/2008) zusammen
  • Auflage: 15
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 400.00
  • vergriffen
  • Anfragen

Es ist bekannt, dass der Schlaf der Vernunft Ungeheuer gebären kann. Zwei desaströs faszinierende, wunderbare Figuren hat Tatjana Gerhard geschaffen. Woher die beiden kommen, ist nicht bekannt, aber sie sind nun da und sie spielen mit uns: sie ziehen an, kokettieren, stossen ab, erschrecken. Entweder treffen sie uns mit einem Medusenblick und wir kommen nicht mehr von ihnen los: versteinert, ausgeliefert zum Starren . Oder sie zeigen uns die kalte Schulter und lassen uns maliziös links liegen. Die Wesen erinnern in ihrer Komposition an Figuren Egon Schieles. Hier kommt aber nicht der Eros zum Zug wie bei Schiele, sondern der Tiefschlaf der Vernunft – verstörend traumhaft in Szene gesetzt.

Förderprojekt 08

Im Jahr 2008 feiert der Verein für Originalgraphik (VFO) sein 60-jähriges Bestehen. Zum Geburtstag beschenkte man sich selber und zwar mit dem Förderprojekt 08 – eine dezente Methode von Antiaging. Der VFO bot jungen Schweizer Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, erste Erfahrungen auf dem Gebiet der Druckgrafik zu sammeln (d.h. die Kunstschaffenden sollten eine Technik wählen, mit der sie bis anhin noch nie gearbeitet hatten).
Die Auswahl der Kunstschaffenden erfolgte in einem mehrstufigen Prozess. Zum einen fragte der VFO direkt interessante junge Künstlerinnen und Künstler an. Zum anderen wurden alle wichtigen Kunstschulen in der Schweiz angeschrieben mit der Bitte, dass sie jeweils zwei Kunstschaffende auswählen, die ein Projekt einreichen möchten. Aus allen eingereichten Projekten wählte dann eine Jury, bestehend aus Vorstandsmitgliedern und externen Fachleuten, Künstlerinnen und Künstler aus, denen in der Folge ein Workshop-Besuch ermöglicht wurde.
Die TeilnehmerInnen des Projekts erhielten die Möglichkeit, in einem Druckatelier ihrer Wahl einen Workshopvon ca. einer Woche Dauer zu besuchen. Die gesamten Kosten wurden vom VFO getragen. Ziel des Workshops war nicht, ein druckfertiges Produkt vorzulegen, sondern sich mit einer bestimmten Technik vertraut zu machen.
Um die Nachhaltigkeit der Workshop-Phase zu vertiefen erhielt jede(r) Kunstschaffende die Gelegenheit - mit den gemachten Erfahrungen - eine Gruppe von 2 bis 4 Arbeiten in einer kleinen Auflage für den VFO herzustellen. Die entstandenen Drucke werden nun im November 2008 in einer Förderkoje an der Kunst Zürich 08 gezeigt. Anschliessend waren die Arbeiten während rund drei Monaten mit der Novemberedition 2008 in den Räumen des VFO zu sehen.

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  • Ikonographische Darstellung 08
  • Radierung/Aquatinta
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 25,00 cm x 19,00 cm
  • Blattgröße: 49,00 cm x 38,00 cm
  • Produktion: Gabriela Seiler, Zürich
  • CHF 240.00
  • verfügbar
  • Anfragen
  • Marie in der Unterwelt 08
  • Radierung/Aquatinta
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 21,00 cm x 21,00 cm
  • Blattgröße: 49,00 cm x 38,00 cm
  • Produktion: Gabriela Seiler, Zürich
  • CHF 240.00
  • verfügbar
  • Anfragen
  • Bernadette und Herbert 08
  • Radierung/Aquatinta
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 34,00 cm x 29,00 cm
  • Blattgröße: 56,50 cm x 47,50 cm
  • Produktion: Gabriela Seiler, Zürich
  • CHF 240.00
  • vergriffen
  • Anfragen

Serien

  • Alle 3 Arbeiten (08) zusammen
  • Auflage: 15
  • Produktion: Gabriela Seiler, Zürich
  • CHF 600.00
  • vergriffen
  • Anfragen

Die drei Arbeiten von Felicita Felley bringen unterschiedliche Motive zusammen: eine Madonna mit Kind, bestrumpfte Frauenbeine und ein comicartiges Pärchen. Die „Ikonographische Darstellung“ setzt sich mit der Ikone und ihrer Inszenierung auseinander. Die Mutter Gottes und ihr Sohn werden oft mit barocker Pracht bedacht, mit Gewändern, oder, im Osten, mit reichverzierten Metallplatten, die bei den Tafelbildern noch das Gesicht frei lassen. Sind die weissen Stellen im Bild Platzhalter für den Prunk oder sind sie das Resultat eines Bildersturms? „Marie in der Unterwelt“ zeigt sich von unten, es ist ein Strauss von Beinen in Strümpfen und roten Schuhen. Marie gehört zum künstlerischen Personal von Felley. Sie tritt ab und an in Erscheinung (in Gemälden und Skulpturen), zeigt aber nie ihr Gesicht. Hier ist sie entwaffnend frivol und lässt die Betrachterin/den Betrachter tief blicken. „Bernadette und Herbert“ sind ein Paar, nahe beieinander positioniert. Bernadette wirkt grell, Herbert etwas bieder, beide sind als Karikaturen in die Welt geworfen. Sie lassen viel Spielraum für Projektionen. In dieser Beziehung behält Bernadette Oberwasser. Liebkost sie ihn mit ihren scharf manikürten Fingernägeln oder wird sie ihn gleich verletzen? Auch beim Tier, das sie um den Hals herum trägt, ist nicht klar, ob es tot ist und als Stola warm hält oder ob es noch lebt und mit seinen scharfen Zähnen gleich zupacken wird. So unterschiedlich diese Inszenierungen Felicita Felleys sind – auf religiösem, erotischem oder beziehungstechnischem Gebiet - sie sind umklammert von einer sinnlichen Immanenz.

Förderprojekt 08

Im Jahr 2008 feiert der Verein für Originalgraphik (VFO) sein 60-jähriges Bestehen. Zum Geburtstag beschenkte man sich selber und zwar mit dem Förderprojekt 08 – eine dezente Methode von Antiaging. Der VFO bot jungen Schweizer Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, erste Erfahrungen auf dem Gebiet der Druckgrafik zu sammeln (d.h. die Kunstschaffenden sollten eine Technik wählen, mit der sie bis anhin noch nie gearbeitet hatten).
Die Auswahl der Kunstschaffenden erfolgte in einem mehrstufigen Prozess. Zum einen fragte der VFO direkt interessante junge Künstlerinnen und Künstler an. Zum anderen wurden alle wichtigen Kunstschulen in der Schweiz angeschrieben mit der Bitte, dass sie jeweils zwei Kunstschaffende auswählen, die ein Projekt einreichen möchten. Aus allen eingereichten Projekten wählte dann eine Jury, bestehend aus Vorstandsmitgliedern und externen Fachleuten, Künstlerinnen und Künstler aus, denen in der Folge ein Workshop-Besuch ermöglicht wurde.
Die TeilnehmerInnen des Projekts erhielten die Möglichkeit, in einem Druckatelier ihrer Wahl einen Workshopvon ca. einer Woche Dauer zu besuchen. Die gesamten Kosten wurden vom VFO getragen. Ziel des Workshops war nicht, ein druckfertiges Produkt vorzulegen, sondern sich mit einer bestimmten Technik vertraut zu machen.
Um die Nachhaltigkeit der Workshop-Phase zu vertiefen erhielt jede(r) Kunstschaffende die Gelegenheit - mit den gemachten Erfahrungen - eine Gruppe von 2 bis 4 Arbeiten in einer kleinen Auflage für den VFO herzustellen. Die entstandenen Drucke werden nun im November 2008 in einer Förderkoje an der Kunst Zürich 08 gezeigt. Anschliessend waren die Arbeiten während rund drei Monaten mit der Novemberedition 2008 in den Räumen des VFO zu sehen.

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  • Melancholia I-III/2008
  • Mezzotinto
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 32,30 cm x 45,00 cm
  • Blattgröße: 49,00 cm x 59,50 cm
  • Produktion: Gabriela Seiler, Zürich
  • CHF 600.00
  • verfügbar
  • Anfragen

"Bei dieser Grafikarbeit habe ich mich für das Verfahren und für die Technik interessiert. Ich habe eine Serie von drei Blättern mit derselben Druckplatte hergestellt. Das erste stellt ein Architektur-Element dar mit einigen geraden Linien, die einen Raum schaffen. Das zweite ist das gleiche wie das erste, aber um eine Sumpflandschaft erweitert. Auf dem dritten und letzten Blatt erscheinen drei Figuren. In der Folge ändert sich das Bild mit diesem Verfahren, wird immer dramatischer und endet in Zitaten von Malern des 15. und 16. Jahrhunderts. Das letzte Blatt zeigt nun eine Decke, die aus einer Kirche oder einem barocken Theater stammen könnte, eine Sumpflandschaft mit verbrannten Bäumen und eine nackte Figur, ein Untoter, der sich den Kopf stützt, auf der anderen Seite ein toter Körper, der am Verfallen ist, während ein anderer Untoter mit bösem Blick aufsteigt. Ich stellte mir ein Bild vor, dessen Kompositionselemente aus unterschiedlichen Kontexten kommen: Kunstgeschichte, Populärkultur der 80er Jahre mit Zombies, eine apokalyptische Landschaft. Das einzige lebende Ding ist der kleine Busch fast in der Mitte des Bildes, der die Denker-Figur vom toten Körper trennt. Ich wollte auch der Landschaft eine Materialität verleihen, die an einigen Stellen wie eine Malschicht erscheint."

Förderprojekt 08

Im Jahr 2008 feiert der Verein für Originalgraphik (VFO) sein 60-jähriges Bestehen. Zum Geburtstag beschenkte man sich selber und zwar mit dem Förderprojekt 08 – eine dezente Methode von Antiaging. Der VFO bot jungen Schweizer Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, erste Erfahrungen auf dem Gebiet der Druckgrafik zu sammeln (d.h. die Kunstschaffenden sollten eine Technik wählen, mit der sie bis anhin noch nie gearbeitet hatten).
Die Auswahl der Kunstschaffenden erfolgte in einem mehrstufigen Prozess. Zum einen fragte der VFO direkt interessante junge Künstlerinnen und Künstler an. Zum anderen wurden alle wichtigen Kunstschulen in der Schweiz angeschrieben mit der Bitte, dass sie jeweils zwei Kunstschaffende auswählen, die ein Projekt einreichen möchten. Aus allen eingereichten Projekten wählte dann eine Jury, bestehend aus Vorstandsmitgliedern und externen Fachleuten, Künstlerinnen und Künstler aus, denen in der Folge ein Workshop-Besuch ermöglicht wurde.
Die TeilnehmerInnen des Projekts erhielten die Möglichkeit, in einem Druckatelier ihrer Wahl einen Workshopvon ca. einer Woche Dauer zu besuchen. Die gesamten Kosten wurden vom VFO getragen. Ziel des Workshops war nicht, ein druckfertiges Produkt vorzulegen, sondern sich mit einer bestimmten Technik vertraut zu machen.
Um die Nachhaltigkeit der Workshop-Phase zu vertiefen erhielt jede(r) Kunstschaffende die Gelegenheit - mit den gemachten Erfahrungen - eine Gruppe von 2 bis 4 Arbeiten in einer kleinen Auflage für den VFO herzustellen. Die entstandenen Drucke werden nun im November 2008 in einer Förderkoje an der Kunst Zürich 08 gezeigt. Anschliessend waren die Arbeiten während rund drei Monaten mit der Novemberedition 2008 in den Räumen des VFO zu sehen.

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