Verena–Conzett–Strasse 7
8004 Zürich
T +41 44 241 53 00

Öffnungszeiten
Mi 15-20h, Sa 14-17h
oder nach Absprache

November 2016

  • Still 1 nach Jarman, 2016
  • Heliogravüre/Aquatinta
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 22,00 cm x 36,50 cm
  • Blattgröße: 55,50 cm x 45,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 520.00
  • verfügbar
  • Still 3 nach Antonioni, 2016
  • Heliogravüre/Aquatinta
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 22,00 cm x 36,50 cm
  • Blattgröße: 55,50 cm x 45,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 520.00
  • verfügbar
  • Still 4 nach Mizoguchi, 2016
  • Heliogravüre/Aquatinta
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 22,00 cm x 36,50 cm
  • Blattgröße: 55,50 cm x 45,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 520.00
  • verfügbar
  • Still 5 nach Jarman, 2016
  • Heliogravüre
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 22,00 cm x 36,50 cm
  • Blattgröße: 55,50 cm x 45,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 520.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 4 Arbeiten (2016)
  • Auflage: 25
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 1800.00
  • verfügbar

Filme sind eine wichtige Inspirationsquelle für Uwe Wittwer. Vorlagen für diese neuen Arbeiten, wie auch für frühere, grosse Werkgruppen, sind Filmstills von Klassikern des letzten Jahrhunderts. Die hier verwendeten Filme stammen von Derek Jarman (The Last of England, 1987), Michelangelo Antonioni (Blow Up, 1966) und Kenji Mizoguchi (Ugetsu monogatari, 1953). „The Last of England“ widerspiegelt die Stimmung, welche Jarman in Grossbritannien der 1980er Jahre wahrnimmt. Er zeichnet ein negatives Bild des Landes: Drogen, Gewalt, Zerstörung durchziehen den Film. Wittwer überblendet die Bilder mit Zeilen aus dem grossen Gedicht „The Waste Land“ von T.S. Eliot. Antonionis Film handelt von einem Fotografen, der auf einer Fotografie ein Verbrechen zu entdecken glaubt. Ist das Bild wahr? Was ist Wirklichkeit und was Imagination? Das sind Fragen, die sich auch durchs künstlerische Werk von Uwe Wittwer ziehen. Mizoguchi erzählt die Geschichte einer Familie in Japan des 16. Jahrhunderts. Dem Vater, einem Töpfer, ist seine Handwerkskunst mehr wert als seine Familie - die Geschichte endet tragisch. Das Thema Keramik widerspiegelt unter anderem ein starkes persönliches Interesse Uwe Wittwers. Geschichtliche, kulturelle, persönliche Beziehungen durchweben diese Bilder. Jedes beginnt eine eigene Erzählung: es wird angedeutet, überblendet, verfremdet, Assoziationen werden gestreut – ein neuer, poetischer Film rollt ab.

+ mehr- weniger
  • Sofa 1/2016
  • Radierung
  • Auflage: 17
  • Bildgröße: 18,70 cm x 36,70 cm
  • Blattgröße: 32,00 cm x 38,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 240.00
  • verfügbar
  • Sofa 2/2016
  • Radierung
  • Auflage: 17
  • Bildgröße: 18,70 cm x 36,70 cm
  • Blattgröße: 32,00 cm x 38,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 240.00
  • verfügbar
  • Sofa 3/2016
  • Radierung
  • Auflage: 17
  • Bildgröße: 18,70 cm x 36,70 cm
  • Blattgröße: 32,00 cm x 38,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 240.00
  • verfügbar
  • Sofa 4/2016
  • Radierung
  • Auflage: 17
  • Bildgröße: 18,70 cm x 36,70 cm
  • Blattgröße: 32,00 cm x 38,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 240.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 4 Arbeiten (1-4/2016)
  • Auflage: 17
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 800.00
  • verfügbar

Sofas In meiner Arbeit beschäftige ich mich immer wieder mit dem feinen und auch problematischen Trennbereich zwischen Kunst und Dekoration. Die Inspiration für die Radierungsserie SOFAS kommt von der Discount-Werbung, von den Prospekten, die ins Haus geflattert kommen, um dubiose Möbelstücke zu reduzierten Preisen anzupreisen. Das Sofa ist in der Mehrzahl der Haushalte ein zentraler Punkt des häuslichen Lebens und öffnet somit als Objekt ein weites Assoziationsfeld. Das Kunstwerk über der Polstergruppe wird in diesem Zusammenhang zu einem (mehr oder weniger bewussten) ästhetischen Statement, welches meistens der gegebenen Sofasituation untergeordnet, getroffen wird. Dank der Arbeit SOFAS kann man sich nun ein (oder gleich mehrere) Sofa über das Sofa hängen und so die Schwierigkeit des dekorativen Arrangements elegant umgehen. (F.S.)

+ mehr- weniger
  • Coquelicot I/2016
  • Heliogravüre
  • Auflage: 30
  • Bildgröße: 47,00 cm x 67,00 cm
  • Blattgröße: 47,00 cm x 67,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 500.00
  • verfügbar
  • Coquelicot II/2016
  • Heliogravüre
  • Auflage: 30
  • Bildgröße: 47,00 cm x 67,00 cm
  • Blattgröße: 47,00 cm x 67,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 500.00
  • verfügbar
  • Mimosas I/2016
  • Heliogravüre
  • Auflage: 30
  • Bildgröße: 47,00 cm x 67,00 cm
  • Blattgröße: 47,00 cm x 67,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 500.00
  • verfügbar
  • Mimosas II/2016
  • Heliogravüre
  • Auflage: 30
  • Bildgröße: 47,00 cm x 67,00 cm
  • Blattgröße: 47,00 cm x 67,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 500.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 4 Arbeiten (2016)
  • Auflage: 30
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 1800.00
  • verfügbar

„Durch die Malerei zeigen sich die Dinge. Sie kommen ins Blickfeld. Die Malerei von Schiess ist verwickelt in die Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit der Dinge. Die Dinge sind in diesem Fall vor allem Dinge der Natur, keiner ursprünglichen Natur allerdings, sondern der Natur der Malereigeschichte. Die Natur der Malereigeschichte verbindet sich mit der Naturanalogie der eigenen Arbeit. Darin liegt eine Besonderheit des Werks, das Gegenteil einer Festlegung.“ (Ulrich Loock, „Scheisse“ in Adrian Schiess, Werke 1978-2012). Als Basis der vorliegenden Heliogravüren dienten dem Künstler 2 Fotografien aus dem Jahre 2008 als er sein Atelier noch in Mouans-Sartoux hatte. Die beiden Motive „Coquelicot“ und „Mimosas“ erscheinen in seinem Werk über all die Jahre immer wieder in verschiedenen Bildserien und Werkgruppen.

+ mehr- weniger
  • < Agglo-Box >, 2016 (Unikate)
  • Bemaltes und glasiertes Porzellan, Digitaldrucktransfer
  • Auflage: 21
  • Abmessung: 33,00 cm x 33,00 cm x 3,50 cm
  • Produktion: Eric Rihs, Galerie des Emibois
  • CHF 960.00
  • verfügbar

Für Aubry & Broquard sind Alltagsobjekte die Ausgangspunkte für Adaptationen und Abstraktionen. Der Reiz ihrer Arbeiten liegt im Spiel mit dem Alltäglichen sowie in der Karikatur, des guten als auch des schlechten Geschmacks. Für die vorliegende Edition haben die Künstler das Thema „Agglomeration“ gewählt. Oft erscheinen Topografie, Architektur und Baumaterialien dieser Orte sehr vielfältig und willkürlich gewählt. Diese Mischung von „unpassender“ Ästhetik interessierte sie. Eine Pizza lässt mit ihrer sehr unterschiedlichen und manchmal auch unpassenden Kombination von Zutaten, die frei verstreut sind, an eine Agglomerations-Struktur denken. Aus dem kurzlebigen Gebrauchsobjekt der Pizza-Schachtel wird hier ein wertvolles Objekt aus Porzellan. Jede Arbeit ist ein von Hand bemaltes Unikat, bestückt mit zusätzlichen digital reproduzierten Bildfragmenten von verschiedenen Pizza-Schachteln. Dabei verbindet die Malerei die beiden Bildebenen und kreiert eine Illusion: Was ist bemalt? Was ist digital reproduziert? Ähnlich dem Prinzip der Agglomeration – oft ein bunter Mix ohne gezielte ästhetische Ansprüche – vermischen sich in der die Gestaltungsebenen zu einem eigenwilligen Keramik-Objekt.

+ mehr- weniger