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Shirana Shahbazi

*1974 Teheran, lebt in Zürich

  • Berlin (C)
  • direkter Flachdruck
  • Auflage: 37
  • Bildgröße: 40,00 cm x 30,00 cm
  • Blattgröße: 40,00 cm x 30,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 800.00
  • vergriffen
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  • Zum Werk gehört eine Tapete und ein Künstlerinnenbuch. Letzte Exemplare verfügbar
  • Berlin (A+B)
  • direkter Flachdruck
  • Auflage: 37
  • Bildgröße: 40,00 cm x 60,00 cm
  • Blattgröße: 40,00 cm x 60,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 1440.00
  • verfügbar
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  • Diptychon. Zum Werk gehört eine Tapete und ein Künstlerinnenbuch.

Shirana Shahbazis neue Serie fotografischer Arbeiten ist als Installation konzipiert. Es sind drei Foto-Lithografien, die zusammen mit der vom Meisterdrucker Thomi Wolfensberger produzierten Tapete als Wandgemälde geschaffen wurden. Dabei wurden zwei Lithografien als Diptychon und das dritte Werk als Einzelarbeit entworfen. Shahbazi spielt mit dem Sujet eines Stilllebens – einer Vase mit fünf Gerbera. Die Farben der Arbeiten sind dezent gewählt. Unter- beziehungsweise Hintergrund der Fotos ist ein helles und dunkles Grau, die Vase allerdings erstrahlt in Blau und die Blumen in Weiss und Rot. Ein roter Streifen wurde von der Künstlerin zudem in zwei der Blätter über jeweils einen Bildrand gelegt. Und hier offenbaren sich den Betrachtenden drei Ebenen: erstens das Foto, auf Platte belichtet und in einer klassischen Drucktechnik in aufbauender Farbmanier ausgeführt, zweitens die Teilung des Sujets und das Spiel mit den Ebenen und Abständen zum Bildrand. Die dritte Ebene integriert die Lithografien in die eigens dafür geschaffenen Tapeten als installative Wandarbeit und sprengt gerade dadurch den regulären Bildrand. Das Foto entstand in der Berliner Wohnung der Künstlerin, mit dem Bouquet auf einem Tisch. Man könnte meinen, es sei eine Momentaufnahme eines Objekts in einem abstrakten geometrischen Raum, lediglich die Spiegelung der Vase lässt auf ein Interieur schliessen.

Die Arbeiten Shirana Shahbazis zeigen einzigartige Perspektiven, Ebenen und Farben. Sie sind inszeniert und konstruiert, jedoch nie manipuliert. Dabei interessiert sich die Künstlerin selten bis nie für Fragen der Repräsentation oder Reproduktion von Realität – sei es ein Raum, eine Person oder ein Objekt. Ihr Anliegen sind vor allem Raumfolgen und die Choreografie der Bildwelten als Teil unserer Welt. Entsprechend geht es nicht um die Interpretation eines Sujets, sondern um das Materielle, Sichtbare und Erfahrbare als visuelle Übersetzung. Shahbazi schafft mit ihren Arbeiten immer eine eigene, neue visuelle Realität. Im Wesentlichen ist es nicht wichtig, was wir sehen, sondern dass wir sehen und wie wir sehen. Ihre Kreativität vereint Kunst und Alltagsleben mit neuen visuellen Perspektiven. Ähnlich wie bei der Fotografie der Russischen Avantgarde spielen aktuelle und neue Formen der Wahrnehmung eine Rolle. Arrangement, Abstraktion, Faszination und Irritation des Blicks sind Ansätze, die bei Shahbazi immer Vorrang haben. Dabei lassen sich ihre Werke eben nicht auf die Begrenzung von Fotografie als zweidimensionales Medium ein, vielmehr emanzipiert die Künstlerin ihre Fotografie, indem sie ihren Rahmen sprengt und die Arbeiten als Wandgemälde und Installationen räumlich konzipiert. DKShirana Shahbazis neue Serie fotografischer Arbeiten ist als Installation konzipiert. Es sind drei Foto-Lithografien, die zusammen mit der vom Meisterdrucker Thomi Wolfensberger produzierten Tapete als Wandgemälde geschaffen wurden. Dabei wurden zwei Lithografien als Diptychon und das dritte Werk als Einzelarbeit entworfen. Shahbazi spielt mit dem Sujet eines Stilllebens – einer Vase mit fünf Gerbera. Die Farben der Arbeiten sind dezent gewählt. Unter- beziehungsweise Hintergrund der Fotos ist ein helles und dunkles Grau, die Vase allerdings erstrahlt in Blau und die Blumen in Weiss und Rot. Ein roter Streifen wurde von der Künstlerin zudem in zwei der Blätter über jeweils einen Bildrand gelegt. Und hier offenbaren sich den Betrachtenden drei Ebenen: erstens das Foto, auf Platte belichtet und in einer klassischen Drucktechnik in aufbauender Farbmanier ausgeführt, zweitens die Teilung des Sujets und das Spiel mit den Ebenen und Abständen zum Bildrand. Die dritte Ebene integriert die Lithografien in die eigens dafür geschaffenen Tapeten als installative Wandarbeit und sprengt gerade dadurch den regulären Bildrand. Das Foto entstand in der Berliner Wohnung der Künstlerin, mit dem Bouquet auf einem Tisch. Man könnte meinen, es sei eine Momentaufnahme eines Objekts in einem abstrakten geometrischen Raum, lediglich die Spiegelung der Vase lässt auf ein Interieur schliessen.

Die Arbeiten Shirana Shahbazis zeigen einzigartige Perspektiven, Ebenen und Farben. Sie sind inszeniert und konstruiert, jedoch nie manipuliert. Dabei interessiert sich die Künstlerin selten bis nie für Fragen der Repräsentation oder Reproduktion von Realität – sei es ein Raum, eine Person oder ein Objekt. Ihr Anliegen sind vor allem Raumfolgen und die Choreografie der Bildwelten als Teil unserer Welt. Entsprechend geht es nicht um die Interpretation eines Sujets, sondern um das Materielle, Sichtbare und Erfahrbare als visuelle Übersetzung. Shahbazi schafft mit ihren Arbeiten immer eine eigene, neue visuelle Realität. Im Wesentlichen ist es nicht wichtig, was wir sehen, sondern dass wir sehen und wie wir sehen. Ihre Kreativität vereint Kunst und Alltagsleben mit neuen visuellen Perspektiven. Ähnlich wie bei der Fotografie der Russischen Avantgarde spielen aktuelle und neue Formen der Wahrnehmung eine Rolle. Arrangement, Abstraktion, Faszination und Irritation des Blicks sind Ansätze, die bei Shahbazi immer Vorrang haben. Dabei lassen sich ihre Werke eben nicht auf die Begrenzung von Fotografie als zweidimensionales Medium ein, vielmehr emanzipiert die Künstlerin ihre Fotografie, indem sie ihren Rahmen sprengt und die Arbeiten als Wandgemälde und Installationen räumlich konzipiert. DK

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  • Yazd, 2018
  • Direkter Flachdruck/Lithografie, 3-farbig
  • Auflage: 40
  • Blattgröße: 48,00 cm x 60,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 640.00
  • vergriffen
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Mit grossen Schritten marschiert ein Mädchen durchs Bild, stracks in die linke hintere Ecke. Die Wände stehen im Schatten, am Boden liegt ein helles Lichtfeld. Der Körper des Kindes wirft keinen langen Schatten, die Sonne stehtalso im Zenit. Wo spielt sich diese High Noon-Szene ab? Ist es ein Innenhof in Zürich, das Castel del Monte in Apulien? Ist das Bühne oder Alltag? «All the world’s a stage» und somit beides. Bei der Vorlage handelt es sich um eine Fotografie, welche Shirana Shahbazi auf einer Reise im Iran aufgenommen hat.
Was hält uns davon ab, dieses Blatt in Mintgrün und Korallenrot als Reiserinnerung abzuspeichern und zu vergessen? Die Akteurin zeigt uns den Rücken, läuft zielgerichtet und selbstbewusst aus dem Bild und lässt uns hoffen, dass sie ihren Weg immer zielbewusst gehen kann, sei es in Zürich, Apulien oder Teheran

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  • Varamin & some other place, 2014
  • Direkter Flachdruck
  • Auflage: 33
  • Bildgröße: 28,00 cm x 21,00 cm
  • Blattgröße: 29,00 cm x 22,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 480.00
  • vergriffen
  • Anfragen
  • Plitvice & some other place, 2014
  • Direkter Flachdruck
  • Auflage: 33
  • Bildgröße: 28,00 cm x 21,00 cm
  • Blattgröße: 29,00 cm x 22,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 480.00
  • vergriffen
  • Anfragen
  • Erzurum & some other place, 2014
  • Direkter Flachdruck
  • Auflage: 33
  • Bildgröße: 28,00 cm x 21,00 cm
  • Blattgröße: 29,00 cm x 22,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 480.00
  • vergriffen
  • Anfragen

Serien

  • Alle 3 Arbeiten (2014) zusammen
  • Auflage: 33
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 1300.00
  • vergriffen
  • Anfragen

Wir reisen zusammen mit Shirana Shahbazi. Die Motive der vorliegenden Drucke (Brautkleider, Ort unter einer Brücke, ein Fauteuil) nahm die Künstlerin in Iran, in Kroatien und in der Türkei auf. Sie erinnern nicht an „typische“ Reisebilder, welche Sehenswürdigkeiten und Highlights für Touristen zeigen, sondern es sind wunderbar seltsame, raffiniert ausgesuchte (Un-)Orte oder Gegenstände – Zufallsbekanntschaften mit einem teils unergründlichen, verlockenden Reiz. Überdruckt wurden die schwarz-weissen Motive mit einem lasierenden Rot, das auf den ersten Blick etwas Unheimliches, ja Gewalttätiges vermuten lässt. Das Changieren zwischen gewöhnlich und bedrohlich schafft eine faszinierende Spannung. Shirana Shahbazi legt eine visuelle Spur, die an überraschende wie auch an vertraute Orte führen kann.

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  • Ohne Titel 1/2012
  • Direkter Flachdruck
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 35,00 cm x 28,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 400.00
  • vergriffen
  • Anfragen
  • Ohne Titel 2/2012
  • Direkter Flachdruck
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 35,00 cm x 28,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 400.00
  • vergriffen
  • Anfragen
  • Ohne Titel 3/2012
  • Direkter Flachdruck
  • Auflage: 40
  • Bildgröße: 35,00 cm x 28,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 400.00
  • vergriffen
  • Anfragen

Serien

  • Alle 3 Arbeiten 2012
  • Auflage: 40
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 1100.00
  • vergriffen
  • Anfragen

Bekannt ist die Fotografin Shirana Shahbazi unter anderem für ihre Stillleben, Landschaftsbilder und für ihre geometrisch abstrakten Konstruktionen. Für den VFO hat die Künstlerin nun erstmals drei Motive in der Lithowerkstatt farbig überdruckt - diese Kombination von Stillleben und abstrakten Farbflächen stellt in ihrem Oeuvre eine Premiere dar. Über Konstruktion und Abstraktion in Shahbazis Werk schreibt Urs Stahel: „Aus der Beschäftigung mit den Stillleben, mit der Frage, worauf Stillleben arrangiert werden, entsteht ein freies Konstruieren von Farbflächen, die ein faszinierendes, auch irritierendes Spiel zwischen Fläche und Tiefe betreiben. Frei, aber präzis arrangierte Farbformen, im Studio durch das Zusammenstellen von geometrischen Farbkörpern konstruiert, werden neben Bilder von Felsen, von Bergen, von Landschaften gestellt. Strukturähnlichkeiten zwischen Draussen und Drinnen, zwischen gesehener Landschaft und konstruierter Landschaft werden zueinander in Beziehung gesetzt. Natürliche Formen stehen neben geometrischen Formen, durch das blosse Sehen konstruierte Bilder neben bühnenhaften Installationen.“ (Katalog zur Einzelausstellung „Much like Zero“, 2011, Fotomuseum Winterthur).

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