Verena–Conzett–Strasse 7
8004 Zürich
T +41 44 241 53 00

Öffnungszeiten
Mi 15-20h, Sa 14-17h
oder nach Absprache

Eva Stürmlin

* 1957 Luzern, lebt in Zürich http://www.kunst-forum.ch/profil/person/eva-stuermlin

  • Gesammelte Werke 1/2016
  • Flachdruck
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 32,00 cm x 43,00 cm
  • Blattgröße: 32,00 cm x 43,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 380.00
  • verfügbar
  • Gesammelte Werke 2/2016
  • Flachdruck
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 32,00 cm x 43,00 cm
  • Blattgröße: 32,00 cm x 43,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 380.00
  • verfügbar
  • Gesammelte Werke 3/2016
  • Flachdruck
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 32,00 cm x 43,00 cm
  • Blattgröße: 32,00 cm x 43,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 380.00
  • verfügbar
  • Gesammelte Werke 4/2016
  • Flachdruck
  • Auflage: 25
  • Bildgröße: 32,00 cm x 43,00 cm
  • Blattgröße: 32,00 cm x 43,00 cm
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 380.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 4 Arbeiten (1-4/2016)
  • Flachdruck, Lithographie
  • Auflage: 25
  • Produktion: Thomi Wolfensberger, Zürich
  • CHF 1300.00
  • verfügbar

In ihrer Zeichnungsreihe der Gesammelten Werke befasst sich Eva Stürmlin mit Ausstellungen, Skulpturen und Installationen von Künstlern, die sie inspirierten (Dieter Roth, Richard Deacon, William Kentridge, u. a.). Auch in ihrer lithographischen Werkgruppe geht es um „Kunst über Kunst“, um die Reflexion von Ausstellungssituationen in der experimentellen Transformation von „anderen“ künstlerischen Findungen in eigene Bildvorstellungen. Ihr Blick auf das Provisorische der Inszenierung spielt mit dem Reiz des Nonfinito, des Fragmentarischen, des Temporären. Das Bild ist bühnenartiges Raumgefüge mit Stellwänden, Brettern und Balken am Boden. Da balancieren drei Pegasus Pferde auf einer roten Linie wie bei einem Hochseilakt, ein weiteres springt auf ein Podest, ein anderes herunter. Brüchig, roh, flüchtig unterlaufen die andeutenden Striche alles ästhetische Virtuosentum. Rätselhaft erscheint das Blatt mit einem gelbschwarzen Aggregat vor bläulichen Wänden, das in prekärer Schräglage ein soeben gelandetes Fluggerät suggerieren könnte. Auch die Arbeit mit der roten, rotierenden Scheibe und labilen Stehbeinen, erweist sich in ihrer spontanen Skizzierung als schmunzelnde Störung technischer Funktionalität. Das Blatt mit einer hügelartigen Schirmwand neben einer Doppelfigur aus „verknautschten“, geometrischen Parzellen, liest sich als ironisches Zitat konstruktiver Kunst wie technoider Roboter-Phantasmen. (Volker Schunck)

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