Verena–Conzett–Strasse 7
8004 Zürich
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Öffnungszeiten
Mi 15-20h, Sa 14-17h
oder nach Absprache

Mirko Baselgia

*1982 Lantsch/Lenz, lebt in Lantsch/Lenz www.baselgia.com

  • Aviöl I/2015
  • Tiefdruck
  • Auflage: 22
  • Bildgröße: 7,50 cm x 5,30 cm
  • Blattgröße: 27,50 cm x 17,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 240.00
  • vergriffen
  • Aviöl II/2015
  • Tiefdruck
  • Auflage: 22
  • Bildgröße: 7,50 cm x 5,30 cm
  • Blattgröße: 27,50 cm x 17,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 240.00
  • vergriffen
  • Aviöl III/2015
  • Tiefdruck
  • Auflage: 22
  • Bildgröße: 7,50 cm x 5,30 cm
  • Blattgröße: 27,50 cm x 17,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 240.00
  • vergriffen
  • Aviöl IV/2015
  • Tiefdruck
  • Auflage: 22
  • Bildgröße: 7,50 cm x 5,30 cm
  • Blattgröße: 27,50 cm x 17,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 240.00
  • verfügbar

Serien

  • Alle 4 Arbeiten (I-IV/2015)
  • Tiefdruck
  • Auflage: 25
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 800.00
  • vergriffen

Aviöl:
Diese Bienen schwärmen nicht mehr aus. Eines Tages fand Mirko Baselgia 11 tote Tiere auf dem Fensterbrett in seinem Atelier. Seit vielen Jahren setzt sich der Künstler unter anderem mit diesen Insekten auseinander. Das Thema Bienen (v.a. das Bienensterben) beschäftigt Wissenschaftler und Künstler seit längerem. Baselgias Auseinandersetzung mit den Bienen hat schon im Jahr 2010 begonnen. So zeigte er im Kunstmuseum Chur zum Beispiel eine übergrosse Bienenwabe aus Arvenholz oder Bienenhäuser aus Nussbaumholz. Baselgia ist kein Hardcore-Aktivist – eine mögliche Kritik am Umgang mit Tieren (nutzen/ausnutzen) steckt subcutan in seinen Projekten. Warum das kleine Format? Ein Schlüsselerlebnis bildet eine Albrecht Dürer-Ausstellung in Venedig, wo kleine Drucke ausgestellt wurden. Es war unmöglich, sie im raschen Vorbeigehen zu erfassen. Sie zwangen Baselgia, das Tempo zu drosseln. Das kleine Format, wenn man es denn genau sehen will, zwingt zur Verlangsamung, fördert die Intimität zwischen Betrachter und Kunstwerk. Bei „Aviöl“ ist von weitem auch nicht zu erkennen, ob es sich um Fliegen, Bienen oder andere Insekten handelt. Die Heliogravüren „Aviöl I-IV“ markieren für Baselgia das vorläufige Ende des Bienen-Zyklus’ - sie setzen diesen besonderen Tieren ein besonderes Denkmal.

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  • Igl tor muribund - pel digl tor (41 Unikate) 2015
  • Unikat, Hochdruck
  • Auflage: 41
  • Bildgröße: 55,00 cm x 33,00 cm
  • Blattgröße: 76,00 cm x 55,00 cm
  • Produktion: Arno Hassler, Moutier
  • CHF 800.00
  • verfügbar

Igl tor muribund:
Auch mit dieser Grafik-Serie schliesst Mirko Baselgia einen Zyklus ab und zwar den über den Stier. Während längerer Zeit hinterfragte er den Umgang mit dem („Produkt“) Stier. Aus Sicht des Künstlers wird er dreimal „erledigt“, es ist ein Tod in drei Raten: Der Stier wird enthornt, kastriert, geschlachtet. Zu allen drei Stufen hat Baselgia in den letzten Jahren Werke geschaffen. Mit der Enthornung werden dem Tier seine „Waffen“ genommen. Horn-Kopien aus Alabaster wurden zu Ausstellungsstücken. Mit der Kastration werden die Fortpflanzung und ein Teil der wilden Kraft unterbunden. Als Symbol dafür hat Baselgia Stierhoden in Bronze giessen lassen. Der physische Tod des Tieres wird nun in dieser Grafik-Serie behandelt. Das Fell eines ausgewachsenen Stiers wurde in 41 Teile geschnitten und als Druckvorlage verwendet (man kann von einer „Dermotypie“ sprechen). Von jedem Fellstück gibt es nur einen Abzug. Der Stier ist, wie jedes Tier und jetzt auch als Kunstwerk, etwas Einmaliges, ein Unikat.

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