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Nils Nova

*1968 Santa Ana (El Salvador), lebt in Luzern www.nilsnova.tv

  • < Projektionsfläche - V > 2015
  • Unikat
  • Auflage: 31
  • Bildgröße: 77,00 cm x 56,00 cm
  • Produktion: Nils Nova
  • CHF 940.00
  • vergriffen

Die Auseinandersetzung mit Projektionsflächen spielt in Nils Novas künstlerischem Schaffen von Anfang an eine wichtige Rolle, er thematisiert diese in unterschiedlichen Medien, vor allem aber in der Malerei. Bei der vorliegenden Edition «Projektionsfläche – V» verlaufen sechs bis acht Farbschichten diagonal ineinander und bilden eine Art V-Form. An den unteren Bildecken verdichtet sich der Farbauftrag, die Farbschichten überlagern sich, wobei sie eine gebrochene Farbtönung erzeugen. Nach oben lösen sich die Farbschichten auf – eine Wirkung wie bei der Sfumato-Maltechnik («verraucht»). Es entsteht ein illusionistischer Raum, der sich von unten nach oben diagonal öffnet und vice versa. Die «V»-Bilder fluktuieren zwischen reiner Abstraktion und Gegenständlichkeit. Die Komposition «V» bietet eine Projektionsfläche für verschiedenste Assoziationen. Die unterschiedliche Farbskala beeinflusst erheblich die Stimmung des Betrachters und das Assoziationspotenzial der Bilder. Die «V»-Bilder können einen kontemplativen Moment auslösen und bei längerer Betrachtung kann die Stimmung von Kontemplation zu Anregung schwanken. (Nils Nova).

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  • Empty Centers 2011 (Unikate)
  • Unikat
  • Auflage: 30
  • Bildgröße: 76,00 cm x 56,00 cm
  • Produktion: Nils Nova
  • CHF 760.00
  • vergriffen

In den letzten zehn Jahren hat Nils Nova unter anderem eine Serie von Bildern geschaffen, die er Empty Centers (Leere Zentren) betitelt hat. Es handelt sich meist um grossformatige Malereien (Akryl oder Öl auf Leinwand oder Baumwolle). Die Bilder sind mit zwei bis vier Farbschichten gemalt, wobei in der Mitte fast keine Farbe aufgetragen wurde, zu den Rändern hin die Farbdichte aber zunimmt. So entsteht ein Verlauf, der einen Farb-Lichtraum evoziert. Für die Empty Centers des VFO, die alle Unikate sind, verwendete der Künstler Ölfarbe. Jedes Motiv sprayte er auf Büttenkarton. „Nils Nova bewegt sich mit seinem Projekt Malerei – in unterschiedlichen Medien und nicht zuletzt auch installativen Kontexten – auf eine Bildhaftigkeit hin, in der die Wahrnehmung von Fläche und Raumillusion fluktuiert und Gegenständlichkeit und reine Abstraktion sich immer wieder überlagern. Auch wenn sich Novas Arbeiten weitgehend an alltäglichen Motiven orientieren und an Fragen, die aus der Malerei selbst erwachsen, so bewegen sie sich doch immer in unscharfen Grenzbereichen, die jede Gewissheit als potentiellen Irrweg erscheinen lassen. Denn die Sensation liegt im eigentlichen Wortsinn nicht im Dargestellten, sondern in der einzig verbindlichen Wirklichkeit der Darstellung.“ Max Wechsler

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