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Aurelio Kopainig

*1979 Gais, lebt in Berlin www.kuenstlerarchiv.ch/aureliokopainig

  • Ohne Titel I/08
  • Lithografie
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Blattgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Produktion: Urban Stoob, St. Gallen
  • CHF 280.00
  • verfügbar
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  • Ohne Titel II/08
  • Lithografie
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Blattgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Produktion: Urban Stoob, St. Gallen
  • CHF 280.00
  • verfügbar
  • Anfragen
  • Ohne Titel III/08
  • Lithografie
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Blattgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Produktion: Urban Stoob, St. Gallen
  • CHF 280.00
  • verfügbar
  • Anfragen
  • Ohne Titel IV/08
  • Lithografie
  • Auflage: 15
  • Bildgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Blattgröße: 64,50 cm x 49,00 cm
  • Produktion: Urban Stoob, St. Gallen
  • CHF 280.00
  • verfügbar
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Serien

  • Alle 4 Arbeiten (I-IV/08)
  • Auflage: 15
  • Produktion: Urban Stoob, St. Gallen
  • CHF 1000.00
  • verfügbar
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Kopainig ist ein grosser Sammler. Häuser, Bäume, Kultur - auf seinen Reisen wird vieles fotografiert und festgehalten. Die Fotografien bilden aber nicht ausschliesslich die Basis für seine Werke, einiges entsteht während des zeichnerischen Prozesses. Neben Reihungen von Architektur-Elementen wie z.B. von verschiedenen Säulen oder Mauerstücken finden sich auch Assoziationsbögen zu bestimmten Begriffen: von „Mauerteile“ über „Teilchenbeschleuniger“ zu „Mitteilung“ und „Teilungsverfahren“ (dazwischen viele andere Begriffe). Es ist ein freies, enzyklopädisch anmutendes Assoziieren. Die vom Menschen bearbeitete Natur wird vermessen und geordnet, was einerseits die eigene Situierung in der Welt erleichtert, andererseits die Skurrilitäten von manchen Ergebnissen offenbart. Kopainigs künstlerische Auslegeordnung der Welt animiert dazu, den Faden aufzunehmen und weiterzuspinnen. Die Mauerstücke lassen sich etwa in Berlin oder Israel/Palästina verorten (vielleicht sogar im eigenen Garten?) und der Begriffskette könnte - nach der Weltreise im Kopf - z.B. noch „teilhaben“ beigefügt werden.

Förderprojekt 08

Im Jahr 2008 feiert der Verein für Originalgraphik (VFO) sein 60-jähriges Bestehen. Zum Geburtstag beschenkte man sich selber und zwar mit dem Förderprojekt 08 – eine dezente Methode von Antiaging. Der VFO bot jungen Schweizer Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, erste Erfahrungen auf dem Gebiet der Druckgrafik zu sammeln (d.h. die Kunstschaffenden sollten eine Technik wählen, mit der sie bis anhin noch nie gearbeitet hatten).
Die Auswahl der Kunstschaffenden erfolgte in einem mehrstufigen Prozess. Zum einen fragte der VFO direkt interessante junge Künstlerinnen und Künstler an. Zum anderen wurden alle wichtigen Kunstschulen in der Schweiz angeschrieben mit der Bitte, dass sie jeweils zwei Kunstschaffende auswählen, die ein Projekt einreichen möchten. Aus allen eingereichten Projekten wählte dann eine Jury, bestehend aus Vorstandsmitgliedern und externen Fachleuten, Künstlerinnen und Künstler aus, denen in der Folge ein Workshop-Besuch ermöglicht wurde.
Die TeilnehmerInnen des Projekts erhielten die Möglichkeit, in einem Druckatelier ihrer Wahl einen Workshopvon ca. einer Woche Dauer zu besuchen. Die gesamten Kosten wurden vom VFO getragen. Ziel des Workshops war nicht, ein druckfertiges Produkt vorzulegen, sondern sich mit einer bestimmten Technik vertraut zu machen.
Um die Nachhaltigkeit der Workshop-Phase zu vertiefen erhielt jede(r) Kunstschaffende die Gelegenheit - mit den gemachten Erfahrungen - eine Gruppe von 2 bis 4 Arbeiten in einer kleinen Auflage für den VFO herzustellen. Die entstandenen Drucke werden nun im November 2008 in einer Förderkoje an der Kunst Zürich 08 gezeigt. Anschliessend waren die Arbeiten während rund drei Monaten mit der Novemberedition 2008 in den Räumen des VFO zu sehen

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