Jan Vorisek

*1987 Basel, lebt und arbeitet in Berlin und Zürich

https://janvorisek.com/

Februar 2026

  1. Bleeding Dots (1/12), 2025
    Bleeding Dots (1/12), 2025 Plotterdruck mit Filzstift auf Papier (Unikat aus einer Serie von 12)
    Bildgröße: 19,80 x 28,50 cm
    Blattgröße: 21,00 x 29,70 cm
    Produktion: Studio Jan Vorisek, Berlin

    vergriffen

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  2. Bleeding Dots (2/12), 2025
    Bleeding Dots (2/12), 2025 Plotterdruck mit Filzstift auf Papier (Unikat aus einer Serie von 12)
    Bildgröße: 19,80 x 28,50 cm
    Blattgröße: 21,00 x 29,70 cm
    Produktion: Studio Jan Vorisek, Berlin

    vergriffen

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  3. Bleeding Dots (3/12), 2025
    Bleeding Dots (3/12), 2025 Plotterdruck mit Filzstift auf Papier (Unikat aus einer Serie von 12)
    Bildgröße: 19,80 x 28,50 cm
    Blattgröße: 21,00 x 29,70 cm
    Produktion: Studio Jan Vorisek, Berlin

    vergriffen

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  4. Bleeding Dots (4/12), 2025
    Bleeding Dots (4/12), 2025 Plotterdruck mit Filzstift auf Papier (Unikat aus einer Serie von 12)
    Bildgröße: 19,80 x 28,50 cm
    Blattgröße: 21,00 x 29,70 cm
    Produktion: Studio Jan Vorisek, Berlin

    vergriffen

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  5. Bleeding Dots (5/12), 2025
    Bleeding Dots (5/12), 2025 Plotterdruck mit Filzstift auf Papier (Unikat aus einer Serie von 12)
    Bildgröße: 19,80 x 28,50 cm
    Blattgröße: 21,00 x 29,70 cm
    Produktion: Studio Jan Vorisek, Berlin

    vergriffen

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  6. Bleeding Dots (6/12), 2025
    Bleeding Dots (6/12), 2025 Plotterdruck mit Filzstift auf Papier (Unikat aus einer Serie von 12)
    Bildgröße: 19,80 x 28,50 cm
    Blattgröße: 21,00 x 29,70 cm
    Produktion: Studio Jan Vorisek, Berlin

    vergriffen

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  7. Bleeding Dots (7/12), 2025
    Bleeding Dots (7/12), 2025 Plotterdruck mit Filzstift auf Papier (Unikat aus einer Serie von 12)
    Bildgröße: 19,80 x 28,50 cm
    Blattgröße: 21,00 x 29,70 cm
    Produktion: Studio Jan Vorisek, Berlin

    vergriffen

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  8. Bleeding Dots (8/12), 2025
    Bleeding Dots (8/12), 2025 Plotterdruck mit Filzstift auf Papier (Unikat aus einer Serie von 12)
    Bildgröße: 19,80 x 28,50 cm
    Blattgröße: 21,00 x 29,70 cm
    Produktion: Studio Jan Vorisek, Berlin

    vergriffen

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  9. Bleeding Dots (9/12), 2025
    Bleeding Dots (9/12), 2025 Plotterdruck mit Filzstift auf Papier (Unikat aus einer Serie von 12)
    Bildgröße: 19,80 x 28,50 cm
    Blattgröße: 21,00 x 29,70 cm
    Produktion: Studio Jan Vorisek, Berlin

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  10. Bleeding Dots (10/12), 2025
    Bleeding Dots (10/12), 2025 Plotterdruck mit Filzstift auf Papier (Unikat aus einer Serie von 12)
    Bildgröße: 19,80 x 28,50 cm
    Blattgröße: 21,00 x 29,70 cm
    Produktion: Studio Jan Vorisek, Berlin
    CHF 980.00
  11. Bleeding Dots (11/12), 2025
    Bleeding Dots (11/12), 2025 Plotterdruck mit Filzstift auf Papier (Unikat aus einer Serie von 12)
    Bildgröße: 19,80 x 28,50 cm
    Blattgröße: 21,00 x 29,70 cm
    Produktion: Studio Jan Vorisek, Berlin

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  12. Bleeding Dots (12/12), 2025
    Bleeding Dots (12/12), 2025 Plotterdruck mit Filzstift auf Papier (Unikat aus einer Serie von 12)
    Bildgröße: 19,80 x 28,50 cm
    Blattgröße: 21,00 x 29,70 cm
    Produktion: Studio Jan Vorisek, Berlin

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Die Edition von Jan Vorisek ist eine experimentelle Reflexion über Drucktechniken als künstlerisches Ausdrucksmittel. «Bleeding Dots» besteht aus zwölf seriellen Unikaten und erscheint in Kooperation mit der Fachstelle Kunstsammlung des Kantons Zürich.

Für die Realisierung dieser Serie hat Jan Vorisek mit einem Stiftplotter gearbeitet, der anstatt druckt, Linien zeichnet. Für den Künstler ist dieses Gerät spannend, da es digitale Technologie mit Analogem vereint und das Medium des Drucks hinterfragt. Das Motiv wird am Computer gestaltet und dann mithilfe eines Filzstifts auf das Papier übertragen. Im Prozess kommt es zu Glitches, also eigentlich zu Fehlern, die jedoch zum ästhetischen Merkmal werden. Einerseits verblasst die Farbe im Verlauf der Strichführung. Andererseits entstehen aufgrund von Staubpartikeln und sonstigen Unebenheiten zwischen dem Papier und der Unterlage dunklere Stellen, ähnlich wie bei einer Frottage. Diese drucktechnischen Bildelemente brechen die Flächigkeit der Werke auf: Die Komposition wird während des Druckprozesses räumlich und lebendig.

Das minimalistische Motiv basiert auf einem binären System von Positiv-Negativ beziehungsweise Bedruckt-Unbedruckt. Es zeigt parallele Linien, die eng aneinandergereiht eine schleierartige Fläche bilden. Diese wird immer wieder unterbrochen, um kreisförmige Leerräume zu schaffen. Vorisek hat diese Punkte wie Musiknoten auf einer Partitur seiner Intuition folgend gesetzt. Entsprechend dieser Analogie kann jedes Blatt als eine Variation desselben Rhythmus oder derselben Melodie betrachtet werden: ein sich wiederholendes Sample mit immersiver, meditativer Qualität. Durch die Reduktion auf einfache Formen und Monochromie erhalten die Blätter zudem eine zurückhaltende Eleganz.

In seiner Praxis, die Skulptur, Installation, Sound und Performance umfasst, arbeitet Jan Vorisek oft mit technologischen oder industriellen Objekten und Materialien. Die Verwendung des Plotters – zugleich computergesteuert und simpel – zur Produktion seiner Edition passt zu seiner Herangehensweise. Die einnehmende Räumlichkeit der Blätter mit den Aussparungen, die an Fenster in eine weitere Dimension erinnern, weist eine Parallele zu seinen ortspezifischen Installationen auf. Auch die Idee der Zeitlichkeit, die oftmals seinen Werken innewohnt, ist hier präsent. Einerseits ist es die musikalische Zeitlichkeit des angedeuteten Rhythmus, andererseits die Zeitlichkeit des Entstehungsprozesses, bei dem das Bild Linie für Linie graduell erscheint. Was die zeitliche Einordnung anbelangt, entzieht sich Voriseks Werk jedoch oft einer klaren Kategorisierung. Auch hier spielt der Künstler mit einer undefinierten Zukunftsästhetik vergangener Zeiten.

Jan Vorisek (*1987 in Basel) lebt und arbeitet in Berlin und Zürich. 2018 absolvierte er den Master Studium in bildender Kunst an der ZHdK in Zürich. Er wurde 2023 mit dem Manor Kunstpreis des Kantons Zürich und mit dem Prix Mobilière ausgezeichnet. Umfassende institutionelle Einzelausstellungen hatte er zuletzt im Kunstmuseum Winterthur (2023) und im Swiss Institute in New York (2021).

Die Produktion dieser Arbeiten wurde durch die Fachstelle Kunstsammlung des Kantons Zürich ermöglicht.

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